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Surfen in Kalifornien

Simon Fitz

Simon Fitz

Fotograf Simon ist ein fester Bestandteil des Pure Media Teams, wenn er nicht gerade in Indo unterwegs ist findet ihr ihn im Puresurfcamp Moliets

Surfin' USA, California

Wer an die Surf-Hotspots dieser Welt denkt, der stößt unweigerlich auf den „Golden State“ der USA, Kalifornien. Surfen in Kalifornien lohnt sich: Sonnenverwöhnt, gesegnet mit unzähligen Surfspots entlang der gesamten Pazifikküste und wunderschöner Landschaft, ist Kalifornien eines der Traumziele für jeden Surfer. Spätestens seit der 60er Jahre, als die Beach Boys mit „Surfin’ USA“ die Hymne des kalifornischen Surfens lieferten, steht Kalifornien als Inbegriff für Surfen und der damit verbundene Lifestyle.

Die Geschichte des kalifornischen Surfens reicht sogar bis in die frühen 1900er Jahre zurück. Der aus Hawaii stammende, erste Lifeguard Kaliforniens brachte das Surfen an die Goldküste. Die Begeisterung schwappte sofort auf die Bewohner über, in den 20er Jahren fanden die ersten Surfwettbewerbe in den USA statt und als das Auto für die Allgemeinheit erschwinglich wurde, brach der erste Surf-Boom und die Suche nach den besten Wellen der Küste aus. Und auch heute noch pilgern Surfer aus aller Welt an berühmte Spots wie Malibu, Santa Cruz und Santa Barbara.

Hier verraten wir euch, wo ihr die besten Surfspots in Kalifornien findet und die besten Wellen in den USA:

Warum Surfen in Kalifornien?

Die Vorteile des Surfens in Kalifornien liegen auf der Hand. Sommerliche Temperaturen, im Durchschnitt 8 Sonnenstunden pro Tag und eine Dichte an Surfspots, wie man sie sonst selten auf der Welt findet. Vor allem der Süden Kaliforniens beeindruckt alleine zwischen Los Angeles und San Diego mit über 250 Surfspots. Vom Anfänger bis zum Profi, kommt hier jeder auf seine Kosten bzw. zu seiner Welle.

Dazu gibt es viel zu erleben auch abseits des Surfens. Neben den beeindruckenden National Parks im Inland steht die wunderschöne Küstenlandschaft mit tollen Stränden und schönen Surf-/Städtchen. Ob Sportveranstaltungen, Kultur, Shopping und Party – Los Angeles und San Diego haben davon im Überfluss zu bieten. Langweilig wird es hier nie! Von Ausflügen in die Natur, Relaxen am Strand bis hin zu den Vorzügen einer Großstadt, kann mir hier alles Genießen wonach einem der Sinn steht.

Welche Jahreszeit eignet sich am Besten zum Surfen in Kalifornien?

Kalifornien verwöhnt mit viel Sonne, angenehmen Temperaturen und nur mäßigem Niederschlag im Winter. Die Haupt-Surfregion ist der Süden Kaliforniens. Hier reichen die Temperaturen von gut 30°C im Sommer bis ca. 15°C im Winter. Nachts kann es dann auch mal einstellige Temperaturen geben. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 22°C im August und fällt auch im Winter nicht unter 15°C. Ein Neoprenanzug der Stärke 3/2mm im Sommer und ein dickerer im Winter, je nach Kälteempfindlichkeit ist ratsam.

Die Wellen sind dem entsprechend. Während es im Sommer auch viele Anfänger an die einfacheren Beachbreaks zieht, wird das Wetter und die Wellen über die Wintermonate etwas rauer. Dann sieht man eher die erfahreneren Surfer im Wasser, die die weniger vollen Line-ups schätzen. Für die Planung des Surfurlaubs sollte man allerdings bedenken, dass der August auch in den USA ein Ferienmonat und beliebt für Urlaubsreisen an die sonnige Küste ist. Empfehlenswert sind daher die frühen und späten Sommermonate; bis in den Herbst kann es noch sehr schön und warm sein.

Die besten Surspots in Kalifornien für jedes Level

Surfen in San Francisco

Der Norden Kaliforniens und die Region rund um San Francisco ist nur was für erfahrene Surfer und Big Wave Surfer. Am Ocean Beach, dem längsten Strand von San Francisco, kann man vor der Kulisse der Golden Gate Bridge größere Wellen surfen. Achtung vor der kräftigen Strömung – nur echte Cracks sollten hier ins Wasser. Mindestens so bekannt seit dem gleichnamigen Film, ist inzwischen der Spot Mavericks südlich von San Francisco. Wenn im Winter der große Swell vor der Küste ankommt, entstehen hier die größten Wellen der Welt. Ein Spektakel zum Zuschauen, wie die mutigsten Big Wave Surfer an ihre Grenzen gehen.

Surfen in Santa Cruz

Um Santa Cruz nehmen die Spots zu und auch Anfänger finden hier die ein oder andere Welle. Vor allem die Reefbreaks der Region sind aber weiterhin nur für erfahrene Surfer geeignet. Der wohl bekannteste und zurecht beliebteste Spot ist Steamer Lane. Jack O’Neill machte ihn zu seinem Homespot und entwickelte hier zur Freude vieler Surfer der nördlichen Breitengrade den Wetsuit.

Surfen in Monterey

Unser Spotcheck führt weiter über die Region um Monterey und San Luis Obispo nach Santa Barbara. Berühmt für tolle Pointbreaks, hat die Region mit über 50 Surfspots Wellen für Surfer aller Level zu bieten. Einer der bekanntesten Spots hier ist Rincon, direkt am Highway 101 zwischen Santa Barbara und Ventura gelegen. Wer sich für die malerische Tour entlang der Küste über den Highway 101 entscheidet, sollte hier auf jeden Fall einen Abstecher machen und als fortgeschrittener Surfer den langen, Weltklasse Right Pointbreak mitnehmen.

Surfen in Santa Barbara und San Diego

Zwischen Santa Barbara und San Diego befinden sich rund 320 Kilometer mit Surfspots entlang der gesamten Küste. Sehr beliebt und daher oft auch voll ist Malibu. Ein Right Pointbreak, vor allem auch bei Longboardern beliebt. Wer den Glamour Hollywoods schnuppern möchte und sich nicht an vollen Line-ups stört, kann hier tolle Wellen surfen.

Das Surfmekka und „the place to be for surfing“ ist dann die Region südlich von LA. Hier findet man immer eine top Welle - der Anfänger und der Pro wird hier glücklich! Orange County mit Beachbreaks im Norden und Reefbreaks im Süden lockt Surfer aller Level mit Weltklasse Wellen, schönen Stränden, entspanntem Lifestyle und guter Laune.

Surfen in Huntington Beach

Wenn man die Hauptstadt des Surfens in Kalifornien küren wollte, wäre das wohl Huntington Beach. Austragungsort der jährlichen US Open of Surfing, mit konstanten Wellen rechts und links des berühmten Piers, Surfshops und die schöne, palmengesäumte Promenade machen Huntington Beach zur Surf City USA.
Auch der etwas südlich gelegenere Newport Beach ist mit seinem Ruf als sehr sauberer Strand ein Besuch wert. Die Beachbreaks laden Anfänger bis zu fortgeschrittene Surfer auf eine Surfsession ein.

Surfen in Dana Point / Capistrano Beach

Das Pure Surfcamp California liegt in Dana Point. Hier findet man Spots wie Salt Creek, ein schöne Pointbreak für erfahrene Surfer, der Beachbreak und Homespot des Surfcamps Strands Point und der zweite Homespot Doheny State Park, für Surfer aller Level geeignet. Eine Auswahl der über 60 Spots in Orange County findest du hier.

Wellen für jedes Surflevel:

Sowohl Anfänger, Intermediates, als auch fortgeschrittene Surfer sind im Surfcamp California willkommen und gut aufgehoben. Im Surfkurs kannst du die Basics des Surfens lernen und deine ersten, kleinen Wellen reiten. Beim Surfguiding bringen dich die Surfguides zweimal täglich an die am besten laufenden Spots. Zum wöchentlichen Sunset Surf entführt der Camp-Leiter persönlich die Gruppe an seine Lieblings- und secret Spots.
Mehr Infos zum Surfcamp California findest du hier.

Surfen in San Clement

Trestles in San Clemente und der Oceanside Pier runden unseren Spotcheck ab. Die Weltklasse Welle Lowers ist nicht nur durch die ASP World Tour bekannt und beliebt. Der Pointbreak ist für erfahrenere Surfer geeignet. Auch am Beachbeak des Oceanside Pier laufen konstant sehr gute Wellen.

Und wer jetzt noch nicht genug hat, findet in San Diego County nochmal über 100 Spots für Kooks, Pros und alles dazwischen.

Jeder Surfer sollte irgendwann mal in die Wellen der Golden Coast!

Durch die Vielzahl an Möglichkeiten findet man je nach Swell, Tide und Wind immer gute Spots – sowohl als Anfänger als auch als fortgeschrittener Surfer. Egal, ob du deine ersten Wellen reiten oder dein Surfen auf das nächste Level bringen willst, Kalifornien empfängt dich mit offenen Armen. Dem Charme der perfekten Wellen, der malerischen Küste und der offenen, gastfreundlichen Kalifornier, kann man kaum wiederstehen. Wer einmal surfen in Kalifornien war, kommt bestimmt wieder!