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Surfen in Europa-Surfcamps Europa

Surfen in Europa

Simon Fitz

Simon Fitz

Fotograf Simon ist ein fester Bestandteil des Pure Media Teams, wenn er nicht gerade in Indo unterwegs ist findet ihr ihn im Puresurfcamp Moliets

Die besten Spots, Strände und Surfcamps zum Wellenreiten in Europa

Lust auf Surfen – Und zwar jetzt sofort? Schon in wenigen Stunden könnte dieser Traum in Erfüllung gehen, denn hier bei uns in Europa gibt es Top-Surfspots und konstante Wellen zum Greifen nahe. Man muss also nicht gleich bis ans andere Ende der Welt nach Hawaii oder Bali fliegen. Die perfekten Wellen sind nur wenige Autostunden entfernt.

In Europa kannst du dir deinen Surfurlaub ganz nach Belieben gestalten: gemütliche Camping-Atmosphäre, lauschige Pinienwäldchen und Lagerfeuerromantik gefällig? Dann nichts wie ab nach Südfrankreich! Stehst du eher auf Fiesta und Tapas, dann check doch mal die Wellen in Nordspanien! Wer an malerischen Felsküsten und weltklasse Spots zusammen mit internationalen Profis surfen will, ist in Portugal bestens aufgehoben. Bist du auf der Suche nach leeren Line-Ups und Abenteuer in der Natur? Dann auf ins Vereinigte Königreich oder nach Irland. Und für alle, die dem Winter entfliehen wollen, sind die Kanarischen Inseln mit ihrem Endless Summer ideal!

Erfahre hier alles über die besten Länder zum Surfen in Europa:

Darum surfen wir am liebsten in Europa:

Bevor wir hier auf die einzelnen Länder und ihre Spots eingehen, wollen wir dich von den europäischen Reiszielen im Allgemeinen überzeugen. Denn auch wenn man beim Surfen nicht sofort an Europa denkt, hier bei uns befinden sich viele der besten Surfpots weltweit, ausgezeichnete Surfschulen und eine ausgeprägte Surfer Szene. Darüber hinaus hat Surfen in Europa aber auch viele praktische Vorteile:

Flexible Anreise

Keine Lust auf teure Flugreisen? Die Surfspots in Frankreich, Spanien und Portugal erreicht man bequem mit dem Auto oder Bus. Ideal für alle mit Flugangst. Denn von Süddeutschland fährt man mit dem Auto ca. 10 Stunden nach Südfrankreich. Wer noch 3 Stunden dran hängt, kann in Nordspanien Wellenreiten. Mit Billigfliegern wie Transavia und Germanwings werden nahgelegene Flughäfen auf dem Festland bereits in 3 Stunden günstig und schnell erreicht. Auf die Kanarischen Inseln dauert es gerade einmal 4,5 Stunden mit dem Flugzeug.

Surfen für wenig Geld

Knapp bei Kasse? Einzigartig in Europa sind vor allem die vielen und gut ausgestatteten Campingplätze: ideal für Budget Traveller. Wer sich die Planung vorab und vor Ort sparen will, kann auch Pakete mit Vollverpflegung, Busanreise und Surfkurs in Anspruch nehmen, wie beispielsweise in Moliets und St. Girons in Frankreich oder in Loredo in Spanien. In der Nebensaison von Oktober bis Mai findet man sowohl für die Anreise, als auch für Surfcamps und Surfkurse erschwingliche Preise.

Sichere Ozeane

Keine Angst vorm weißen Hai! Die europäischen Surfspots sind durch ihre vielen Beachbreaks sehr sicher, denn das Verletzungsrisiko ist viel geringer als über den scharfen Reefbreaks im Pazifik oder im Indischen Ozean. Ein weiteres Plus: im kälteren Wasser der Nordsee und im Atlantik muss man weder Haie noch Rochen und andere unliebsame Meeresgetiere fürchten.

Lizensierte Surfschulen

Noch nie gesurft? Surfspots in Europa bieten perfekte Bedingungen für Surf-Anfänger. An vielen Spots in Portugal, Nordspanien und Südfrankreich können Einsteiger ihre erste Welle im Weißwasser reiten. Lizensierte Surflehrer unterrichten Surf-Theorie und Surf-Praxis auf Deutsch und Englisch.

Endless Summer 

Surfen wann du willst? Kein Problem, denn du findest das ganze Jahr über einen funktionierenden Surfspot in Europa. Auf dem Festland bieten sich vor allem die Sommer und Herbstmonate zum Surfen an. Im Winter und Frühling sind die Kanaren das perfekte Surf-Reiseziel. 

Surfcontests

Selfie mit John John? Vor allem in Frankreich und Portugal finden jedes Jahr viele internationale Surfwettbewerbe der WSL (World Surf League) statt. Triff das Who is Who der lebenden Surflegenden und fiebere mit, wenn sie bei Events wie dem RipCurl Contest und dem Billabong Pro gegeneinander antreten.

Surfen in Frankreich

Hossegor, Graviere, La Nord, Estagnots und Bourdain... all diese Namen bringen Surferherzen in ganz Europa in Wallung. Alleine schon in Hossegor gibt es über 10 Kilometer der besten Beachbreaks weltweit.

Surfen in Südfrankreich bedeutet geniale Surfsessions, Lagerfeuer unter Sternenhimmel, duftende Pinienwälder und eine relaxte Surfer Community. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird die Nacht zum Tag gemacht. Wer in Feierlaune ist, kann sich in Frankreichs berühmter Partyszene so richtig austoben. Und das Beste: Frankreich ist von Deutschland aus schon in wenigen Stunden mit dem Auto oder Bus zu erreichen.

Jahreszeit

Von Mai bis Ende Oktober ist Frankreich ein ideales Ziel für Surfurlauber. In den Sommermonaten, zwischen Juni und Ende August, bietet das südfranzösische Klima eine tolle Mischung aus sonnig, heißen Temperaturen am Tag und milderen Temperaturen in der Nacht. Im Mai, September und Oktober ist es ein wenig kühler als im Hochsommer. Allerdings locken diese Monate mit leeren Stränden und gutem Swell.

Die sehr milden Winter und die langen, warmen Sommer lassen bereits subtropisch-mediterranen Einfluss spüren. Zwischen Juni und August hat man durchschnittlich 9 bis 11 Stunden Sonnenschein am Tag.

Wellen

Die besten Surfregionen in Frankeich liegen im Südwesten an der Atlantikküste. Hier gibt es das ganze Jahr über schöne Wellen für Anfänger und Cracks. Auch die Reefbreaks an der baskischen Küste liefern Top-Surfspots vor genialer Landschaft. Hier gibt es gute Bedingungen für Surfanfänger, die das erste Mal auf dem Board stehen und Fortgeschrittene, die ihre Skills verfeinern wollen.

Surfequipment

Durch die wechselhafte Einflussnahme des Golfstroms, der auch für Abkühlung sorgen kann, ist es ratsam einen Wetsuit beim Surfen zu tragen. Grundsätzlich empfiehlt es sich einen Neoprenanzug von 3/2 mm Stärke anzuziehen.

Surfcamps

Surfen und Campen im Pinienwald kannst du im Pure Surfcamp in Moliets. Für Teenies, Jugendliche und Gruppen bietet sich das Pure Youth Camp in Saint Girons mit Surfkursen, Ausflügen und eigener Miniramp auf dem Campingplatz an. Für Familien mit Kindern ist das Familien Camp in Moliets perfekt.

Surfspots in Südfrankreich

Guten Surf findet man in Südfrankreich ganz einfach: falls ein Spot mal nicht laufen sollte, kannst du den nächsten meist schon in wenigen Kilometern Entfernung anpeilen:

Moliets Plage (Anfänger/ Intermediates/ Pro-Surfer): An den Beachbreak von Moliets ist für jeden etwas dabei: Righthänder und Lefthänder, schnelle und gemäßigte Wellen. Am besten funktioniert der Spot bei Low- und Midtide und unter der Woche findet man hier nur wenig Crowds. Bisweilen sollte man auf Rip Currents gefasst sein und auf wandernde Sandbänke. Außerdem lässt sich hin und wieder die Nudisten-Kolonie am Strand blicken.

L’Estagnots (Pro-Surfer): Durch die ausgezeichnete Wellen-Qualität von L’Estagnots finden hier immer wieder ASP Contests statt. Der Spot ist aber auch sehr bekannt und deshalb oft überfüllt. Das nehmen viele Surf-Pros dennoch gern in Kauf, denn die Wellen können hier einfach unfassbar gut werden.

Le Penon (Intermediates/ Pro-Surfer): Le Penon befindet sich unweit von Hossegor und zeichnet sich durch einen alten Pier aus, der die beiden Spots voneinander trennt. Hier brechen die Wellen über vielen Sandbänken und funktionieren je nach Wellengröße bei allen Tides. Da die Wellen sehr hohl und nah am Strand brechen, ist der Spot eher ungeeignet für Anfänger.

Surfen in Spanien

Spanien ist ein beliebtes Urlaubsziel, denn es wird viel geboten. Dabei gibt es aber so viel mehr zu entdecken als nur Tapas, Fiesta und Stierkampf. Denn wenigsten wissen, dass man in Spanien auch viele gute Spots zum Wellenreiten findet. Vor allem im Norden Spaniens werden Surferwünsche wahr gemacht. Die Nordspanische Atlantikküste bietet nämlich das ganze Jahr über exzellente Surf-Bedingungen in den Regionen Galizien, Kantabrien und im Baskenland. Von A Coruña über Santander und Bilbao bis hin nach San Sebastian an der Grenze zu Frankreich gibt es jede Menge Surfspots zu entdecken.

Spanien ist besonders in den letzten Jahren zum Surfrevier vieler Deutscher geworden. Aber auch heute noch findet man entlegene, leere Spots, die wunderschön in der wilden Natur der Costa Verde liegen. Unterkommen kann man dabei in gut ausgestatteten Surfcamps und Surfhäusern die ideal sind, um neue Leute kennenzulernen und in den nahegelegen Partystädten feiern zu gehen.

Jahreszeit

Surfen in Nordspanien bietet sich vor allem im Hochsommer und Frühjahr an, da hier die Temperaturen angenehm warm sind und die besten Swells an den Küsten eintreffen. Im Juni, Juli und August regnet es zudem kaum.

Wellen 

In Nordspanien werden wie in Südfrankreich Atlantikwellen gesurft. Die meisten Surfspots in Galizien und Kantabrien sind Beachbreaks, aber auch Reefbreaks sind vorhanden. Einige der besten Wellen treffen auch noch im September ein. Hier finden Surfanfänger gute Bedingungen, um den Boardsport zu lernen. Unsere Surfschulen in Santander und Loredo bereiten dich ideal auf den ersten Wellenritt vor.

Surfequipment

Die Wassertemperaturen sind hier zwar nicht so warm wie an der Südküste am Mittelmeer, bei Temperaturen um die 20 Grad, reicht aber meist ein 3/2 Neoprenanzug oder ein Shorty im Sommer.

Surfcamps

Surfunterricht, chillige Camp Atmosphäre und jede Menge Party bekommst du im Surfhouse Santander oder im Surfresort Loredo. Ideal für Familien mit Kindern ist das Familien Surfcamp Loredo. Hier gibt es auch Surfkurse für die Kleinen und Kinderbetreuung.

Surfspots in Nordspanien

Kantabrien, Santander:

Playa De Somo (Anfänger/ Intermediates/ Pro-Surfer): Playa de Somo ist ein langgezogener Sandstrand geschützt in einer großen Bucht, nahe der Stadt Santander. Die Wellen haben hier viel Potenzial für gute Surf Sessions und locken nicht nur Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Surfer. Dieser Beachbreak läuft bei allen Tides und bringt schöne rechte und linke Wellen.

Los Locos (Anfänger/ Intermediates): Los Locos, westlich von Santander liegt in der Nähe der Stadt Torrelavega und zählt zu den besten Beachbreaks in Europa. Bei Nordost Swell hat man hier gute Chancen rechte und linke Wellen zu ergattern. Der Surfspot läuft bei allen Tides und ist auch optimal für Anfänger.

Galizien:

Doniños (Anfänger/ Intermediates): Einer der schönsten Strände in Galizien ist Doniños, oder auch Outeiro genannt, in der Nähe von Ferroll und A Coruña. An diesem Beachbreack laufen konstante linke und rechte Wellen und locken Anfänger sowie fortgeschrittene Surfer.

Campelo (Anfänger/ Intermediates): Campelo, eine halbmondförmige Bucht geschützt von Felsen, bietet durch die windgeschützte Lage oft sehr saubere linke und rechte Wellen zum Surfen. Dieser Beachbreack ist ideal für Anfänger und fortgeschrittene Surfer und läuft bei allen Tides.

Noch mehr Infos zum Surfen in Spanien erhältst du hier.

Surfen auf den Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln werden nicht umsonst auch „das Hawaii Europas“ genannt. Die vielen perfekten Spots und das warme Klima sorgen für Weltklasse Surfbedingungen. Kein Wunder also, dass hier jede Menge internationale Nachwuchs-Surfer und Profis trainieren.

Zu den Kanarischen Inseln zählen Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro und La Palma. All diese Inseln gehören zu Spanien, befinden sich aber weit genug im Atlantik, um dem europäischen Winter zu entfliehen. Genauer gesagt liegen die Kanaren südwestlich der iberischen Halbinsel auf der Höhe der südlichen Grenze Marokkos. Das Klima ist deshalb konstant warm und man findet immer Sonne, Urlaubsfeeling und einen Spot mit Offshore-Wind.

Jahreszeit

Die beste Surfzeit auf den Kanarischen Inseln ist von September bis März: perfekt für alle, die den Endless Summer suchen. Da sich die Kanaren mitten im Atlantik befinden, ist immer für einen konstanten Swell gesorgt, der in den Wintermonaten kraftvoll und groß wird. Das Klima ist überwiegend mild und die Natur aufregend und artenreich.

Wellen

Weltklasse Pointbreaks, barrelnde Beachbreaks und sanfte Einsteiger-Wellen lassen auf Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria jedes Surferherz höher schlagen. Und nicht nur echte Profis wie Alex Zierke können sich hier austobe, auch Anfänger lernen hier Jahr für Jahr von erfahrenen Surflehrern das Wellenreiten.

Surfequipment

Im Sommer kannst du auf den Kanaren in Boardshorts und Bikini surfen. In den Wintermonaten empfiehlt sich ein dünner 3/2 Wetsuit bei Wassertemperaturen um die 20 °C.

Surfcamps

Entspannter Surfurlaub mit Surfkurs, Surfguiding und Yoga gibt es in den Surf & Yoga Apartments Fuerteventura. Im Surfcamp Fuerteventura direkt am Strand kann man relaxen, surfen und die Sonne genießen. Empfehlenswert sind außerdem das Surfcamp Gran Canaria und das Surfcamp Teneriffa, wo du von Surfprofi Alex Zierke das Wellenreiten lernst.

Surfspots auf Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria

Teneriffa

Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren. Hier wird der Passat-Wind durch den höchsten Berg der Insel, den Vulkan Teide ideal abgeblockt. Dadurch ist für Windstille an der Südwestküste gesorgt und auch in den windigen Sommermonaten bekommt man cleane Wellen. Ein besonderes Highlight ist das Surfcamp des ehemaligen Deutschen Meisters im Wellenreiten, Alex Zirke. Hier kann man vom Profi himself surfen lernen, von seiner Erfahrung profitieren und gemeinsam mit ihm neue Manöver ausprobieren.

Fuerteventura

Die zweitgrößte Insel der Kanaren, Fuerteventura ist vulkanischen Ursprungs und geprägt von einem extrem schnell abfallenden Riff, das perfekte Wellen zum Surfen entstehen lässt. Hier gibt es aber nicht nur Reefbreaks, sondern an Spots wie The Flag auch Beachbreaks, die sich besonders zum Surfen lernen eignen. An der Nordküste können sich Fortgeschrittene und Profis an La Cruz Roja austoben. Auf Fuerteventura werden Wellenreiter das ganze Jahr mit kristallklarem Wasser und konstantem Swell beglückt.

Gran Canaria

Gran Canaria ist die drittgrößte Kanarische Insel und ist heimliche Surfmetropole Europas. Im Vergleich zu der gebirgsarmen Surferinsel Fuerteventura, sind viele Spots auf Gran Canaria selbst zur Passatzeit windgeschützt. Durch das enorme Gebirgsmassiv im Landesinneren wird der Passatwind an der Nord- und Südküste zuverlässig abgeblockt.

Surfen in Portugal

In Portugal befinden sich viele der besten Surfspots Europas. Und das kommt nicht zuletzt daher, dass die Swells, die weit draußen auf dem Atlantik entstehen, ungebremst auf die breite Westküste treffen und wunderschöne Wellen formen. Sowas spricht sich rum und deshalb kommen jedes Jahr an Stränden wie Supertubos oder Cascais die besten Surfer der Welt zusammen und treten in Contests gegeneinander an.

Aber auch kulinarisch und kulturell hat Portugal einiges zu bieten: Metropolen wie Lissabon und Porto bleiben in Erinnerung durch ihre typischen gefliesten Gebäude, unglaublich leckeres Essen und einer ausgelassenen Partyszene. Kleine Surfer-Dörfchen wie Ericeira und Peniche sind ideal zum Relaxen und bieten authentischen Seemans-Flair. Hier bekommt man täglich fangfrische Meeresfrüchte zum Spottpreis. Die Portugiesen selbst sind offen und gastfreundlich und sprechen auch meist sehr gut Englisch.

Die malerischen Felsküsten und der wilde Atlantik bieten verschiedenste Wellen für jedes Surflevel: Von Figueira im Norden bis hin in den Süden der Algarve finden sich unzählige Surfspots auf Weltniveau.

Jahreszeit

Die beste Surfzeit für Portugal ist zwischen März und September. Denn im Frühjahr und Herbst ist es im Gegensatz zum Deutschen Wetter sehr angenehm warm, im Sommer wird es richtig heiß. In dieser Zeit regnet es kaum und man kann wunderschöne, cleane Wellen genießen.

Wellen

In Portugal lassen weltklasse Pointbreaks, barrelnde Beachbreaks und sanfte Einsteiger-Wellen jedes Surferherz höher schlagen. Wellenlose Tage gibt es bisweilen im Hochsommer, generell sind sie aber eher eine Seltenheit. Vor allem im Sommer findet man in Portugal geniale Bedingungen zum Surfen lernen. Und an den Atlantikküsten gibt es viele Surfschulen und Surfcamps.

Im Herbst und Winter besticht Portugal durch große Swells und leere Line Ups, ideal für Intermediates und Profi Surfer. In dieser Zeit bieten zudem Surf Contests in Peniche und Nazaré jede Menge Action.

Surfequipment

Die Wassertemperaturen in Portugal sind zwischen 20°C im Sommer und 13°C im Winter, also nicht gerade Badewannen tauglich. Im Süden an der Algarve ist es zwar immer ein bisschen wärmer, generell empfiehlt sich aber ein 3/2 Neoprenanzug im Sommer und ein 4/3 Neo im Frühjahr und Herbst. Im Winter brauchst du eventuell noch Cap und Booties. Da die Sonne hier vor allem im Sommer sehr intensiv brennt, ist ein wasserfester Sonnenschutz unverzichtbar.

Surfcamps

Unterkommen kannst du an der Algarve in der abseits gelegenen Surflodge oder im Surfcamp. Hier können auch Surfkurse und Surfguidings mit erfahrenen Locals in Anspruch genommen werden. Wer seinen Surfurlaub mit Kultur und Sightseeing verbinden will, sollte in die Surflodge Caparica. Budget-Traveller sind bestens im Beachfront Surfcamp Caparica aufgehoben. Die ideale Bleibe in Ericeira ist die neue Sunset Lodgemit Meerblick oder das Surfhostelfür Backpacker und Alleinreisende. Eine gemütliche Unterkunft in Figueira bietet das Surfcamp Figueira.

Alles über Portugal und die besten Surf-Unterkünfte findest du hier.

 

 

Surfspots in Portugal

Algarve (Anfänger/ Intermediate/ Pros): An der Algarve im Südwesten Portugals gibt es viele wunderschöne Naturstrände mit Beachbreaks für Anfänger und anspruchsvolle Wellen vor Felsküsten für erfahrene Intermediates und Pro-Surfer. Spots wie Ponta Ruiva, Praia do Castelejo und Praia da Ingrina bieten Beach- und Pointbreaks. Unterkommen kannst du an der Algarve in der Surflodge oder im Surfcamp.

Costa da Caparica bei Lissabon (Anfänger/ Intermediates): Weiter nördlich gelegen, auf der anderen Seite von Lissabon, befindet sich die 13 Kilometer lange Costa da Caparica mit Spots wie São João, CDS und Fonte da Telha. Die vielen Stege, die von der Promenade aus ins Meer führen, schützen die Spots vor Wind und Strömung und sind auch für Surfanfänger geeignet. Surfen lernen kannst du hier in der Surflodge Caparica oder im Beachfront Surfcamp Caparica.

Ericeira (Intermediate/ Pros): Ericeira, in der Nähe von Lissabon, ist einer der bekanntesten Surfspots in Portugal und World Surf Reserve. An den Reefbreaks dort können sich echte Pros und gute Intermediates austoben. Die Surfspots Coxos, Ribeira d’Ihlas, Pedra Branca, Reef, Cave und Crazy Left liegen alle nah beieinander. Darüber hinaus bekommst du entlang der insgesamt 11 Küstenkilometer noch viele weitere, sehr beständige Surfspots. Die ideale Bleibe in Ericeira ist die neue Sunset Surflodge mit Meerblick oder das Surfhostel.

Peniche (Anfänger/ Intermediate/ Pros): Auf der bekannten Halbinsel Peniche, die zwei Autostunden nördlich von Lissabon liegt, findet man fast immer Offshore-Wind. Hier gibt es Strände für Anfänger aber auch berühmte Spots wie Supertubos mit Pointbreak und Tubes.

Nur wenige Minuten nördlich von Peniche in Baleal tummeln sich Surfbegeisterte aus aller Welt. Die kleine Halbinsel ist voll mit Surfschulen und Surfcamps und deshalb trifft man in der Hochsaison auf Crowds und volle Line-Ups. Profis können sich in Baleal mit den Locals über dem A-Frame Reefbreak von Lagide anlegen. Dennoch lohnt sich ein Ausflug, denn der Ort ist auch bekannt für seine Strandbars und legendäre Beachparties.

Figueira (Intermediate/ Pros): Figueira da Foz liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Lissabon und Porto. Figueira und die umliegende Region bieten zahlreiche weltklasse Surfspots, die noch unentdeckt von touristischen Massen sind wie zum Beispiel Buarcos und Cabedelo.

Surfen in UK und Irland

Raue Bedingungen, kaltes Wasser und starke Winde: Surfen im Vereinigten Königreich und in Irland ist nichts für Karibikliebhaber. Dafür aber für echte Naturburschen und Mädels, die leere Line-Ups, unentdeckte Strände und Outdoor-Abenteuer schätzen. An den schroffen Felsküsten kann die Suche nach der perfekten Welle oftmals zur Herausforderung werden, wenn man dann aber scored, ist das Gefühl unvergleichlich. Dank der Forecasts, die immer präziser werden, kann man zudem ziemlich genau zur richtigen Zeit am richtigen Spot sein. Also ab an die königlichen Strände für atemberaubende Naturkulissen und eine große Auswahl an Top-Level Wellen, die man ganz für sich alleine hat.

England

Cornwall

Die Region Cornwall an der Südwestküste Englands hat den besten und konstantesten Surf im Land. Ein besonderes Highlight in Cornwall ist der Spot Fistral in Newquay Bay, der konstanten Swell abbekommt und zu allen Tides läuft. Die vielen Channels erleichtern das Paddeln ins Line-Up, sorgen aber auch für Crowds. Alternativ bietet Newquay Bay und weiter nördlich Constnantine im Sommer viele Beach- und Reefbreaks für alle Surflevel. Praa Sands am südwestlichsten Zipfel von England läuft bei großem Süd-West-Swell und Porthleven ein Stück weiter östlich ist der beste Spot der Küste. Hier brechen die Wellen vom Feinsten über Riff und halten eine Größe bis zu 4 Meter aus. Für Anfänger sind Spots in Newquay Bay wie Towan, Great Western und Tolcarne ideal.

Devon

Devon ist ein Surfreiseziel mit Weltniveau. Hier trifft sich alles rund um den Spot Croyde.

South Coast

An der Südküste finden sich viele verschiedene Wellen für jeden Geschmack zwischen Bournemouth und Brighton.

Channel Islands

Die Kanalinseln Bailiwick of Guernsey und Bailiwick of Jersey sind nur 15 Meilen vom französischen Cherbourg entfernt und bekommen die gleichen Swells wie Cornwall und Devon ab. Die sanften Sommer-Swells sind ideal für Longboarder. St. Ouen’s auf Jersey hat eine große Auswahl an Spots, die bis zu 3 Meter Wellen aushalten und vor allem für Pros interessant sind. Wer kleinere Wellen bevorzugt ist in St. Brelade’s gut aufgehoben. Hier sollte man allerdings auf starke Gezeitenwechsel und Rip Currents gefasst sein.

East Coast

Die Ostküste ist weniger bekannt als Surfspot in England. Spots wie Kent funktionieren jedoch gut, wenn starke Stürme auf der Nordsee aufkommen. Die besten Spots hier sind Greatstone-on-Sea, Ramsgate und Joss Bay. Hier findet man überwiegend Beachbreaks, es gibt aber auch Strandabschnitte mit Kreide-Riff. 

North Coast

Der bekannteste Surferort an der Nordküste ist Scarborough. Von hier aus gelangt man südlich entlang der Küste weiter nach Cayton Bay. Wellen und Offshore-Winde kommen über die Nordsee von Schottland herunter an die englische North Coast.

Irland

Irland ist ein fantastisches Surf-Reiseziel mit hervorragenden Wellen, die Entertainment garantieren. Die irische Küste wird von Cork im Süden bis nach Portrush in Nordirland mit Swells verwöhnt. Kein Wunder also, dass man hier zahlreiche weltklasse Surfstrände mit Beach- und Reefbreaks findet.

Bundoran (Anfänger/ Intermediates/ Pro-Surfer):

Die meisten Surfer konzentrieren sich auf den Spot Bundoran im Nordwesten Irlands, nahe der Grenze zu Nordirland. An den sanften Beachbreaks können Surfanfänger super das Aufstehen üben. Fortgeschrittene Surfer, können sich an den Reef- und Pointbreaks austoben. Da der Ort sehr touristisch ist, gibt es viele Hostels und günstige Backpacker Unterkünfte.

Wales

In Wales gibt es viele verschiedene Breaks für alle Vorlieben. Die besten und größten Wellen treffen hier in den Wintermonaten ein. Surf vom Feinsten: egal, ob Gower, Freshwater West, Porthcawl oder Pembrokeshire, an guten Tagen kannst du hier auf Weltklasse Wellen reiten oder den Pros beim Surfen zusehen. Und das beste an Wales ist, dass es immer noch „geheime“ Spots gibt, die noch nicht so bekannt und überlaufen sind. Da sich die Gezeiten hier sehr schnell ändern, muss man allerdings flexibel sein, wenn man die Secrete Spots ausnutzen will.

Schottland

Ein echter Geheimtipp für alle, die Surfer-Neuland entdecken wollen und von menschenleeren Line-Ups träumen. Viel Platz, viel frische Luft und vor allem: viel Swell. Scotland has it all! Die Western Isles von Schottland bekommen am meisten Swell von ganz Großbritannien ab. Beachbreaks, Reefbreaks und Pointbreaks die 90% der Zeit völlig leer sind. Die Nordküste von Schottland zwischen Thurso und Durness ist Heimat vieler weltbekannter Spots. Hier gibt es aber auch noch Unentdecktes – ideal für alle, die auf echtes Surf-Abenteuer und Erkundungstouren stehen. An der Ostküste ist es ein bisschen belebter, generell finden sich aber an einem einzigen Spot in England an schönen Tagen wahrscheinlich mehr Surfer als in ganz Schottland.

Die 5 besten Spots zum Surfen lernen in Europa

Die Beachbreaks in FrankreichSpanien und Portugal sind ideal für Surf-Anfänger:

  1. Moliets, Frankreich
  2. Algarve, Portugal
  3. Loredo, Spanien
  4. Costa da Caparica, Portugal
  5. Saint Girons, Frankreich

Die 3 besten Surfspots im Winter in Europa

Dem europäischen Winter entfliehst du am schnellsten auf den Kanaren

  1. Playa de Esquinzo, Fuerteventura
  2. Almáciga, Teneriffa
  3. La Cicer, Gran Canaria