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boottrip um die kanaren mit pure

10 Tage Boottrip um die Kanaren - Pure Team!

Matze Ried

Matze Ried

Fotograf / Kameramann Mit seinen Visionen schafft er es nicht nur unglaubliche Fotos zu machen, er hält auch das Pure-Media-Team als erfahrener Fotograf zusammen.

In 10 Tagen um die Kanaren

Der erste Pure Team Trip 2018 ist vorbei! 10 Tage war ein Teil des Pure Surf Teams mit einem Katamaran um die Kanaren unterwegs. Mit an Board waren Lenni Jensen, Tobi Schröder, Ale Piu, Remi Petersen, Adrian Siebert und natürlich das Pure Media Team. Wie immer wurde fleissig gevlogt und gepostet. Falls du was verpasst hast gibt es in diesem Blog Post nochmal alle Infos, Clips und Fotos! Übrigens: Der nächste Trip ist schon in Planung. Am 22.3 fliegen wir zusammen mit unseren Freunden von GoPro nach Südafrika um dort ein neues Surftravel Konzept auszutesten! Ihr könnt gespannt sein was wir für euch in der Pipeline haben. Damit du nichts verpasst solltest du unbedingt unseren Youtube Kanal abonnieren. 

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Pure Surf Team Boottrip
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Immer wieder schlagen die kopfhohen Dünungswellen gegen den Rumpf des Bootes. Es ist windig und regnet. Mit mir sitzen nur noch Lenni und Miguel der Koch in der Stube unseres Lagoon 500. Der Rest der Crew zieht es vor, die stürmische Passage in ihren Kabinen abzuwarten. Es ist erst ein paar Tage her, dass wir den 50ft langen Katamaran bei strahlendem Sonnenschein in der Marina Rubicon beladen haben. Seitdem haben wir viel erlebt.

Wir befinden uns auf dem Weg zum Northshore von Feuerteventura. Die letzten Tage haben wir in einer kleinen Bucht bei La Graciosa geankert. Die Wellen, die wir rund um die Insel gefunden haben, waren der Wahnsinn. Viele der Spots sind vom Land aus sehr schwer zu erreichen und so lernten wir unseren Katamaran und das kleine Dingi so richtig zu schätzen. Unser Kapitän Tobi hat sich auf der Suche nach den besten Wellen als Multi-Talent erwiesen und eine Leidenschaft für Dingi Tow-Ins entwickelt. Dank ihm werden den ganzen Tag super Wellen in glasklarem Wasser gesurft.

Obwohl der Swell über Nacht um einiges kleiner geworden ist, sehen die Jungs am nächsten Morgen vom Boot aus eine neue Welle - oder zumindest so etwas Ähnliches… Ein rechter Slab. Hier treffen die Wellen auf eine steile Felskante und formen kleine, trockene Barrels. Remi scored ein paar erstklassige Wellen auf seiner Backhand und auch die anderen bekommen gute Barrels. Nach einer halben Stunde im Wasser landet Ale das erste Mal auf dem Riff. Unsanft wird er über die Felsen gespült und muss sich an Land retten. Mit einem kaputten Board und einigen Blessuren, kommt er zurück auf den Kat. Die nächsten zwei Tage erwacht die gesamte Küstenlinie. Alle Spots feuern und der Wind hält. Das Beste daran - wir surfen fast immer allein. Leider müssen wir an diesem Abend die Insel verlassen. Die Vorhersage verspricht starken Wind mit großen Wellen und so beschließt unser Kapitän einen sicheren Ankerplatz aufzusuchen. Auf der Fahrt entlang der Westküste Lanzarotes merken wir wieso. Innerhalb weniger Minuten verwandelt sich das sanfte Schaukeln des Bootes in eine wilde Achterbahnfahrt. Nach einer halben Stunde zwingt der starke Seegang fast die gesamte Crew in die Knie, bzw. ins Bett. Acht Stunden später liegen wir sicher zwischen Lobos und Fuerteventura vor Anker und freuen uns auf einen Spaziergang durch die Gassen von Corralejo.

Erstaunlicherweise surfen wir am nächsten Tag Lobos. Allein. Wir rechnen mit einem Layday, bis irgendwann am Mittag der Wind dreht und wir von weitem den Offshore sehen können. Sofort holen wir den Anker ein und fahren mit Vollgas zum Spot. Niemand ist im Wasser und die brusthohe Welle läuft clean über das Riff hinweg. Wir springen ins Wasser und surfen vier Stunden bis die Sonnen untergeht. Zwischendrin bringt Remi Bier ins Line-Up - besser geht’s nicht! Allein für diese eine Session hat sich unser Katamaran bezahlt gemacht. Wir lassen den Tag in einer Bar am Strand ausklingen. Die Arme schmerzen vom Paddeln, aber der Stoke steht allen ins Gesicht geschrieben. Der letzte Tag unseres Trips steht an. Kurz vor Sonnenaufgang machen wir uns mit dem Dingi auf den Weg zum Hafen, wo wir in ein Auto umsteigen. Wir sind auf der Suche nach einem funktionierenden Spot. Die Wellen sind groß und es sind kaum andere Surfer unterwegs. An diesem Tag gehen nur Remi und Tobi ins Wasser. Remi hat sich extra hierfür ein 7.4er Board organisiert. Tobi paddelt mit seinem 6.2“, leicht undergunned, nach ihm ins Line-Up. Remi paddelt in einigen Bomben und cruist entlang der 8ft Wellen bis zum Strand. Irgendwann dreht der Wind und die Session ist vorbei. Besser kann ein Trip nicht enden!