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Das Peniche Camp

Wir waren eine Woche unterwegs im Surfcamp Peniche. Hier der Wochenrückblick

Eddie Villmow

Eddie Villmow

Redakteur

Bom Dia Juntos, Willkommen in Peniche

Das kleine, unscheinbare Küstenörtchen verbirgt einige Highlights und Sensationen. Zum einen gibt es in Peniche die legendäre Pipeline von Portugal und zum anderen, das wohl angesagteste Surfcamp. Du hast noch nie Urlaub in einem Surfcamp gemacht und willst wissen was dich erwartet? Wir begleiteten das Team des Surfcamp Peniche und seine Gäste für eine Woche und haben dies für euch kurz zusammengefasst. 

Samstag – Anreisetag im Surfcamp Peniche

Am Samstag ist im Surfcamp Bettenwechsel angesagt. Das bedeutet für die neuen Gäste, Abschied vom Alltag zu nehmen und in den Urlaubsmodus zu wechseln. Jeder neue Gast wird vom Team herzlich in Empfang genommen. Im Anschluss zeigt dir das Team das Surfcamp inkl. deiner gebuchten Unterkunft. Es gibt die Möglichkeit ein geräumiges Mobile Home mit eigenem Bad und Küche zu buchen, oder in den gemütlichen Bungalows eine entspannte Surfwoche zu verbringen. Hier kannst du in Ruhe ankommen und dich erst einmal von den Reise-Strapazen erholen.  Später erzählt das Team alles für die Woche Wissenswertes. Wo kann man skaten? Wann finden die Yoga Kurse statt? Woher bekomme ich ein Surfboard, wenn ich außerhalb der geplanten Surfstunden surfen möchte und Tipps zum Ort, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der Wochenablauf wird zudem mit den Gästen besprochen und offene Fragen können direkt geklärt werden.  

Sonntag – Im Zeichen des Surfens

Bevor es ins Wasser geht, startet das Surflehrer Team mit einer allgemeinen Theorie Stunde. Besprochen werden Themen wie: Das Surfboard, der Takeoff, Regeln auf die ich im Wasser achten muss, Orientierung im Wasser, Wege ins Wasser und zurück an den Strand. Im Anschluss werden Wetsuits und Surfboards verteilt und die Surfcrew ist bereit, ins Wasser zu gehen. Jetzt kann endlich die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Jeder Anfang ist schwer und so werden auch die meisten Teilnehmer heute am ersten Tag mit verschiedenen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und so bleiben alle 6 Surfer und Surferinnen mit ihrem Surflehrer tapfer bis zum Ende des Unterrichts bei der Sache. Gerade am Anfang ist die Strömung oft besonders hinderlich, und somit gibt es nach der ersten Surfstunde eine Theorieeinheit zum Thema Strömung. Es wird erklärt woran man die Strömungen erkennt, wie man es kraftsparend hinter die Weißwasserwalzen schafft und wie man gegebenenfalls die Strömung für sich nutzen kann. Nach der Theorie sind alle schon heiß darauf, dass neu gelernte Wissen in der Praxis anzuwenden. Der Sonntag kann somit bei einem Bier, oder doch im wohlverdienten Tiefschlaf ausklingen.   

Montag – langsam ankommen im Surfurlaub

Einige Gäste spüren das sie gestern surfen waren. Ein schlaffer Bizeps und müde Nackenmuskulatur sind ein guter Indikator dafür, dass man sich längere Zeit im Wasser aufgehalten hat. Trotzdem sind die meisten gierig die neu gelernte Theorie im Wasser umzusetzen. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es direkt weiter Richtung Meer. Am Strand angekommen, starten wir mit einem Warmup für die Muskulatur. Der Surflehrer geht nochmal das gelernte Wissen von gestern durch und schaut jedem persönlich über die Schulter wie die Trockenübungen des Take Offs ausgeführt werden. Da jeder Surf Spot anders ist, zeigt der Surflehrer den einfachsten und schnellsten Weg in Richtung Wellen. Die Schüler kommen dadurch schneller hinter die Wellen und wissen sich auch besser im Wasser zu orientieren. Der Lehrer schreitet immer wieder ein, wenn er Verbesserungsvorschläge bei den Schülern sieht und gibt unglaublich wichtige Tipps und Ratschläge um noch schneller surfen zu lernen. Am Ende des zweiten Tages hatten die Ersten schon richtig gute Wellen und die Zufriedenheit steht allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Nach der erfolgreich beendeten zweiten Surfsession fallen die meisten erstmal ins Koma. Wer morgens nicht surfen war, oder nach einem Powernap noch genug Energie hat, der kann an der täglichen Yogasession am Nachmittag teilnehmen. Hier geht es hauptsächlich um eine ausgiebige Entspannung, Dehnung für die beanspruchte Muskulatur und einem zu sich selbst kommen. Dein Körper wird sich für die Entspannung bei dir bedanken. Die Glücksgefühle und Herausforderungen der letzten Tage schweißen natürlich zusammen und so werden aus den ersten fremden Begegnungen langsam, aber sicher Freundschaften. 

Dienstag - Ausflug nach Lissabon

Für alle Gäste, welche die coolste Stadt Europas kennenlernen wollen, ist heute genau der richtige Tag. Alle Gäste des Camps haben die Möglichkeit an einem Tagestrip nach Lissabon teilzunehmen. Wer lieber entspannen will, oder sich weiterhin in der tosenden Brandung akklimatisieren möchte, der kann in eigen Regie weitere Stunden surfen lernen, oder sich von den Anstrengungen der letzten Tage erholen. Egal wie Ihr euch entscheidet, als erstes gibt es ein ausgiebiges Frühstück für alle. Um 1Uhr und nach den Surfkursen ist Abfahrt im Camp. Die Fahrt ins schöne Lissabon dauert ca. 1,5 Stunden. Die Stadt beeindruckt besonders dadurch, dass sie auf sieben verschiedenen Hügeln gebaut ist und vor der Stadtmauer ein Fluss, der Tejo, in den offenen Atlantik mündet. Mit der berühmten Hängebrücke Ponte de 25 Abril fühlt man sich schnell wie im fremden Amerika, um genau zu sein, San Francisco. Neben vielen Hot Spots wie dem berühmten Time Out Market haben wir noch die "Mantequeria" besucht. Man sagt, dass es hier die besten Pastel de Nata gibt. Ich würde sagen das stimmt auf jeden Fall. Die Stadt beeindruckt tagsüber besonders mit Ihrer alten Architektur und typischen Azulejo Mustern, an den Wänden.  Abends geht es dann in die Pink Street die früher mal Lissabons Rotlichtbezirk war. Heute ist sie Treffpunkt der Hippster Szene. Hier gibt es angesagt Bars, Cafés und Drinks ohne Ende. Den Abend lassen wir ausklingen in einer Rooftop Bar, mit Blick über das beleuchtete Lissabon. Ein wunderschöner Tag geht dem Ende zu und um 22 Uhr geht es mit vielen neuen Eindrücken zurück ins Surfcamp. 

Mittwoch - Der große Tag

Heute kommt ein großer Swell an und lässt die Küste entlang von Peniche zum Leben erwachen. Der Tag beginnt wie immer erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück. Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Porridge, Obst, Jogurt und verschiedene Müslis. Des Weiteren hast du die Wahl zwischen Brötchen mit verschiedenen Aufstrichen und Ei, das Ganze verpackt als großes Buffet, an dem man sich von 8 bis 9 Uhr bedienen kann. Für die Surfcrew geht es heute aufgrund der hohen Wellen zu einer geschützten Bucht. In Peniche kann man auch an hohen Tagen Surfspots mit anfängertauglichen Wellen finden. Wir waren am nördlichen Strandteil unterwegs und hatten hier eine perfekte Session. Somit werden heute viele erste grüne Wellen gesurft und der Spaß steht allen ins Gesicht geschrieben. Aufgrund der hohen und sehr guten Konditionen in Peniche machen wir einen spontanen Ausflug nach Supertubos. Hier kann man den Profis zuschauen wie sie durch die holen Röhren jagen und am Ende der Welle teilweise ausgespuckt werden. Sehr imposant anzuschauen. Am Abend gibt es dann im Camp noch einmal eine TheorieeinheitEs werden Wellenentstehung, Tiden, Untergründe, Wellenvorhersage und Materialkunde ausführlich erklärt. An welchem Punkt man die Welle am besten ansurft, wie man am besten auf dem Brett liegen sollte und in welchem Moment man aufsteht. Auch gehen die Surflehrer sehr individuell auf die Fragen der Einzelnen ein. Es werden zudem Verbesserungsansätze geschaffen, um das Surflevel der Schüler voran zu bringen. 

Donnerstag - Der Fortschritt beim surfen lernen wird sichtbar

Heute sind scheinbar perfekte Konditionen am Hausstrand Almagreira und somit gehen alle Camp Mitarbeiter mit ein paar motivierten Schülern vor dem Sonnenaufgang schon einmal ins Wasser. Der Surf scheint sich gelohnt zu haben, denn alle kamen mit einem fettem Dauergrinsen zurück. Jetzt wird sich erstmal hungrig mit den anderen Gästen zusammen über das Frühstück her gemacht. Perfekte Wellen gibt es heute auch noch nach dem Frühstück. Entlang des Strandes brechen die Wellen nach links und rechts. Die Schüler können heute ohne viel Kraft zu verlieren im Channel rauspaddeln. Die meisten Schüler setzen ihr neues Wissen der letzten Tage um, und viele surfen heute ihre ersten grünen Wellen. Alle sind super glücklich und die Surflehrer sind über die grinsenden Gesichter im Wasser sehr zufrieden. Ein toller Tag für das Camp. Am Abend gibt es dann die BEAT THE Team Challenge. Das Team des Surfcamps battelt sich hierbei in unterschiedlichen Disziplinen gegen die Camp Gäste. Ein spaßiger Abend, der mit frischen Drinks aus der Bar des Surfcamps, inklusive Barkeeper begossen wird. 

Freitag – Wellenreiten und der dazugehörige Stoke

Nach dem ausgiebigen Frühstück können alle Surfschüler das Surfmaterial zum free surf nutzen da die 5 Tage Kurs schon vorbei sind. Alle sind schon heiß darauf, zusammen mit neuen Freunden, weitere Glücksgefühle zu erhaschen. Im Wasser läuft es super und die Routine ist bei allen zu spüren und das Gefühl des stokes, in den Gesichtern geschrieben. Nach dem Surf versuchen sich manche sich an der Miniramp des Campsandere entspannen Ihre Muskulatur in den verschiedene Couchecken und der ein oder andere wiederum gönnt seinem Körper eine Runde Yoga oder macht einen Ausflug nach Peniche. Hier gibt es eine Menge zu entdecken. Am Nachmittag entschließen sich viele noch eine Surfsession oben drauf zu legen. Schließlich ist heute schon der letzte Tag im Camp. Zumindest für diejenigen, die nur eine Woche Urlaub gebucht haben. Im Camp stehen den Gästen eine große Anzahl an verschiedenen Surfboards zur Verfügung, die von den Schülern getestet werden können. Am letzten Abend gibt es ein fettes und sehr leckeres BBQ für alle. Neben vegetarischen Alternativen, werden hier vor allen Dingen gute Steaks und Fischspezialitäten des Landes serviert. 

 

 

Samstag – Abreisetag vom Pure Surfcamp in Peniche

Heute reisen die meisten Gäste ab. Es werden Nummern ausgetauscht und die Erinnerungen der letzten Wochen werden noch einmal Revue passiert. Den Spass am Abend sowie auch die tollen Glücksgefühle beim surfen lernen und grüne Wellenreiten. Die Woche ist zu Ende und alle sind sich einig, die Zeit im Surfcamp war legendär und wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt. Das Surfcamp Team freut sich auf jeden Fall jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Wenn du Lust auf das Surfcamp Peniche bekommen hast, dann solltest Du auf jeden Fall vorbei kommen. Hier wird auch noch im Herbst bei sommerlichen Temperaturen gesurft.

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