Surfguide

Surfen in Sri Lanka: Die besten Surfspots zwischen Hikkaduwa & Arugam Bay

Patrick Mendes Jorge Müller

SEO / Content Manager

Erstellt am: 18.08.2025
Zuletzt bearbeitet am: 27.08.2025

Wer länger in Sri Lanka surft, merkt schnell: Die Insel gibt dir für jedes Surflevel genau das, was du suchst. Die Insel im Indischen Ozean lockt mit ganzjährig warmem Wasser, palmengesäumten Stränden und einer lebendigen Surfkultur. Ob du deine ersten Schritte auf dem Surfbrett wagen möchtest, sanfte Beachbreaks für Anfänger suchst oder an der Ostküste in Arugam Bay eine der weltbesten Rechtswellen reiten willst – in Sri Lanka findest du den passenden Surfspot für jedes Level.

In diesem Guide zeigen wir dir die besten Surfspots in Sri Lanka, verraten dir die ideale Reisezeit für Süd- und Ostküste, geben Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene und stellen dir Surfcamps vor, die deinen Trip perfekt abrunden. Wenn du also nach den besten Infos rund ums Surfen in Sri Lanka suchst – hier wirst du fündig.

Surfen im Süden

Surfspots an der Südküste Sri Lankas

Die Südküste ist das Herzstück der Surf-Szene in Sri Lanka. Zwischen November und April rollt hier Swell aus dem Indischen Ozean auf unzählige Buchten und Riffe – perfekt, um die ersten Wellen zu surfen oder dein Surfniveau aufs nächste Level zu pushen. Von den sanften Beachbreaks in Weligama, über die tropische Postkartenbucht von Mirissa, die Riffklassiker Midigama Left & Right, die stylische Horseshoe Bay von Hiriketiya bis hin zum vielseitigen Allrounder The Rock (Kabalana Beach): Hier findest du für jedes Surflevel den passenden Spot. Dazu kommen Palmenstrände, eine lebendige Surf-Community und jede Menge Camps, Cafés und Yoga-Shalas – perfekte Bedingungen für deinen Surftrip in Sri Lanka.

Surfspot Sri Lanka Südküste

Weligama

Die Weligama Bay ist der wohl bekannteste Surfspot für Anfänger:innen auf Sri Lanka – und das vollkommen zurecht. Die geschützte, weitläufige Hufeisenbucht bietet über mehrere Kilometer hinweg sanfte, gleichmäßige Beachbreaks, die sich perfekt für erste Take-offs, Longboard-Sessions und den Einstieg ins Surfen eignen.

Surfschulen und Surfcamps säumen den gesamten Strand, sodass es nie an professioneller Unterstützung mangelt. Das Line-up kann dadurch zeitweise gut gefüllt sein, doch die Atmosphäre bleibt freundlich und einladend. Hier lernst du Surfen in einem Umfeld, in dem Anfänger:innen willkommen sind und schnelle Fortschritte machen.

Weligama (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Die besten Bedingungen findest du bei Swell aus Süd bis Südwest in Kombination mit leichtem Nordwind. Dann laufen die Wellen mellow und sauber in die Bucht. Auch wenn es bei großem Swell zu Closeouts kommen kann, bleibt der zentrale Peak in der Bucht fast immer surfbar. Die Wasserqualität ist insgesamt ordentlich, und die tropischen Temperaturen machen jeden Surf zu einem Vergnügen – Neopren ist hier überflüssig.

Weligama Surfspot an der Südküste in Sri Lanka
Weligama (Sri Lanka)

Surfspot Sri Lanka Südküste

Mirissa

Mirissa ist eine der schönsten Buchten Sri Lankas – türkisblaues Wasser, Palmen bis an den Strand und eine entspannte Atmosphäre machen den Spot besonders beliebt. Der kleine Reefbreak liefert bei Swell aus Südwest in Kombination mit leichtem Nordwind saubere, surfbare Wellen. Am zuverlässigsten läuft Mirissa in den Wintermonaten, besonders im Januar, wenn bis zu 50 % der Tage gute Bedingungen bieten.

Für Anfänger:innen eignet sich vor allem die Inside-Section der Bucht, wo kleinere, fehlerverzeihende Wellen brechen. Fortgeschrittene Surfer:innen können sich weiter draußen auf längeren Rides austoben, wenn die Wellenkraft zunimmt. Da der Spot relativ klein ist, kann es schnell crowded werden – vor allem in der Hauptsaison.

Mirissa (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Wichtig zu wissen: Der Untergrund ist ein Reef, und in der Inside-Zone gibt es Seeigel und Felsen. Daher gilt hier: vorsichtig ein- und aussteigen und Booties einpacken, wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest.

Mirissa Surfspot im Süden von Sri Lanka
Mirissa (Sri Lanka)

Surfspot Sri Lanka Südküste

Midigama

Midigama ist einer der Klassiker an der Südküste und bietet gleich zwei spannende Breaks, die nur wenige Paddelzüge voneinander entfernt liegen. Auf der einen Seite wartet Midigama Left, eine sanfte, gleichmäßige Linke, die über den ganzen Tidenzyklus hinweg surfbar bleibt und vor allem bei Swell aus Süd-Südwest zuverlässig läuft. Hier gleiten Intermediates und Longboarder auf entspannten Rides, die sich wunderbar für saubere Turns eignen.

Direkt daneben liegt das Gegenstück: Midigama Right. Dieser Reefbreak hat mehr Punch, liefert steilere Take-offs und kraftvollere Sections – ideal für Surfer:innen, die ihr Level steigern wollen. Trotz der Qualität ist der Spot meist weniger überfüllt als andere in der Region. Beide Breaks funktionieren am besten bei Offshore-Wind aus Norden, doch Vorsicht: Steine und Felsen unter der Wasseroberfläche verlangen Respekt und sauberes Timing.

Mirigama (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Die Stimmung im Line-up ist freundlich, doch gerade an Midigama Left kann es bei guten Bedingungen schnell voll werden. Wer Geduld mitbringt und sich an die lokalen Regeln hält, findet hier Sessions mit jeder Menge Flow.

Surfen Midigama an der Südküste von Sri Lanka
Midigama (Sri Lanka)

Surfcamp in Sri Lanka

Entdecke unser Surfcamp in Kathaluwa und vereine Urlaub und Surfkurs auf Sri Lanka! Unser eigenes Pure Surfcamp in Kathaluwa liegt direkt am Strand, mit Meerblick aus jedem Zimmer und einem Surfspot direkt vor der Haustür.

  • Direkt am Spot - Surfe vor der Haustür und genieße Meerblick aus jedem Zimmer.
    Direkt am Spot

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  • Rundum Surf-Paket - Surfkurs oder Guiding, Yoga & Videoanalyse sind inklusive.
    Rundum Surf-Paket

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  • Kulinarische Vielfalt - Tägliches Frühstück und 5x Abendbuffet mit reichhaltiger Auswahl.
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Surfspot Sri Lanka Südküste

Hiriketiya

Hiriketiya, oft auch „Hiri“ genannt, ist eine der charmantesten Buchten Sri Lankas – eine kleine Horseshoe Bay, eingerahmt von Palmen, mit einer lebendigen Surf- und Yogaszene direkt am Strand. Der Spot liefert eine Mischung aus Lefts und Rights, die über den Point brechen und bei Swell aus Südwest in Kombination mit Offshore-Wind aus Nordost am besten laufen.

Für Einsteiger:innen bietet die Inside-Section sanfte, fehlerverzeihende Wellen, die sich perfekt für erste Take-offs eignen. Weiter draußen formt sich eine längere Left, auf der Intermediates und Longboarder entspannt cruisen können. Bei größerem Swell gewinnt der Point an Kraft, und geübtere Surfer:innen kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Vorsicht ist allerdings geboten: Unterwasserfelsen und ein engeres Line-up erfordern Aufmerksamkeit.

Hiriketiya (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Hiriketiya kann bei guten Bedingungen ziemlich voll werden, doch die Atmosphäre am Strand bleibt entspannt – Yogastudios, Cafés und kleine Gästehäuser sorgen für den typischen Mix aus Surf und Lifestyle.

Hiriketiya in Sri Lanka
Hiriketiya (Sri Lanka)

Surfspot Sri Lanka Südküste

The Rock, Kabalana Beach

Kabalana, besser bekannt als „The Rock“, zählt zu den bekanntesten Spots an der Südküste. Direkt vor dem markanten Felsen formt sich eine kraftvolle Reefbreak-Welle, die Intermediates und fortgeschrittenen Surfer:innen ideale Bedingungen für dynamische Turns und längere Rides bietet. Rund um den Felsen ziehen sich weite Sandabschnitte mit sanfteren Beachbreaks, die besonders für Anfänger:innen interessant sind. So bietet Kabalana auf engem Raum gleich mehrere Optionen – vom ersten Take-off bis zur sauberen Linie auf dem Shortboard.

Die besten Sessions erlebst du zwischen November und April, wenn Swells aus Süd-Südwest auf Offshore-Winde aus Nordost treffen. In dieser Zeit ist die Konsistenz hoch: Im Januar beispielsweise finden sich an drei von vier Tagen saubere, surfbare Wellen. Der Spot läuft bei allen Tiden, was ihn zusätzlich attraktiv macht. Allerdings ist Kabalana kein Geheimtipp mehr – bei guten Bedingungen kann es voll werden, und im Wasser ist Rücksicht gefragt.

The Rock (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

The Rock, Kabalana Beach
The Rock (Kabalana Beach)

Surfen im Osten

Surfspots an der Ostküste Sri Lankas

Wenn die Swells an der Südküste nachlassen, verlagert sich das Surferleben an die Ostküste – und genau dann erwacht Arugam Bay zum Leben. Von Mai bis September wird das kleine Dorf zum Surf-Hotspot Sri Lankas, mit endlosen Rights, Beachcafés und internationalem Vibe. Neben dem berühmten Main Point warten mit Elephant Rock und Whisky Point zwei entspanntere Alternativen: sanfte Wellen, viel Platz im Line-up und jede Menge Tropen-Feeling.

Surfen Sri Lanka Ostküste

Arugam Bay

Arugam Bay ist das Aushängeschild der Surf-Szene Sri Lankas und zählt zu den besten Right-Hand Pointbreaks im Indischen Ozean. Der Main Point liefert lange, gleichmäßige Wände, die je nach Swell bis zu mehrere Hundert Meter surfbar sind – ein Traum für Carves, Cutbacks und lange Rides. Am zuverlässigsten läuft der Spot bei Süd- bis Südost-Swell in Kombination mit Offshore-Wind aus Nordwest bis Nord, wenn die Wellen sauber über das Reef ziehen.

Wichtig zu wissen: Der Untergrund ist teils von Korallen und Felsen geprägt, daher solltest du beim Rein- und Rauspaddeln aufmerksam sein. Das Line-up kann bei guten Bedingungen sehr voll werden, bleibt aber meist freundlich und international gemischt. Anfänger:innen sollten sich den Main Point nur mit erfahrenem Coaching zutrauen. Für sie bieten sich die umliegenden Spots wie Peanut Farm, Whisky Point oder Elephant Rock an, die sanftere, fehlerverzeihende Wellen liefern.

Arugam Bay (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Arugam Bay Sri Lanka
Arugam Bay Sri Lanka

Surfspot Sri Lanka Ostküste

Elephant Rock

Elephant Rock ist ein abgelegener Pointbreak südlich von Arugam Bay und bekannt für seine malerische Lage. Der Spot liegt etwas versteckt, was ihn vor großen Menschenmassen schützt. Hier rollt eine gleichmäßige Right über Sand und Fels, die sich bei Swell aus Ost-Südost mit Offshore-Wind aus Nordwest von ihrer besten Seite zeigt. Die Wellen sind meist sanft und eignen sich ideal für entspannte Sessions oder für Surf-Einsteiger:innen mit ersten Erfahrungen. Vorsicht: Unter Wasser gibt es vereinzelt Felsen, die Aufmerksamkeit erfordern. Der kurze Fußweg zum Strand führt durch Dünen und Wiesen – ein echtes Naturerlebnis, das den Spot zu einem Highlight macht, selbst wenn die Wellen einmal kleiner ausfallen.

Elephant Rock (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Elephant Rock Sri Lanka Ostküste
Elephant Rock Sri Lanka Ostküste

Surfspot Sri Lanka Ostküste

Whiskey Point

Whisky Point ist einer der beliebtesten Anfänger-Spots rund um Arugam Bay – und das liegt an seiner Mischung aus zuverlässigen Wellen und entspannter Stimmung. Die Right läuft hier konstant über Sand und Felsen, sanft im Take-off und lang genug für erste Turns. Besonders in den Sommermonaten, mit Swell aus Ost-Südost und Offshore-Wind aus West-Südwest, entstehen saubere, surfbare Wellen. Für Einsteiger:innen ist Whisky Point ideal, da die Bedingungen fehlerverzeihend sind und das Line-up selten überfüllt wirkt. Vor Ort findest du Surfschulen, kleine Cafés und Unterkünfte direkt am Spot – perfekt, um Surfkurs und Beachlife zu kombinieren.

Whiskey Point (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Whiskey Point
Whiskey Point

Surfen im Westen

Surfspots an der Westküste Sri Lankas

Die Westküste rund um Hikkaduwa ist einer der ältesten Surf-Hotspots der Insel und bekannt für ihre lebendige Surf- und Backpacker-Szene. Zwischen November und April laufen hier Beach- und Reefbreaks in verschiedenen Größen – von sanften Wellen für Anfänger bis hin zu kraftvolleren Peaks für Fortgeschrittene. Besonders für Einsteiger ist der lange Strandabschnitt in Hikkaduwa ideal, da hier zahlreiche Surfschulen, Board-Verleihe und eine bunte Mischung aus Bars, Restaurants und Unterkünften direkt am Spot zu finden sind. Nur eine halbe Stunde weiter südlich liegt Galle, wo kraftvolle Reef- und Jettybreaks direkt unterhalb der historischen Festungsmauern laufen – ein Spot, der Surf-Action mit einzigartigem Kulturflair verbindet. Die Westküste verbindet Surfen, Nightlife und tropisches Inselfeeling – perfekt für alle, die Surfen lernen und gleichzeitig das lebhafte Flair Sri Lankas erleben wollen.

Surfspot Sri Lanka Westküste

Hikkaduwa

Hikkaduwa ist ein echter Klassiker der sri-lankischen Westküste. Wer Surfen lernen und gleichzeitig das volle Paket aus Beachlife, Restaurants und Nightlife erleben möchte, findet hier die ideale Kombination. Entlang des langen Sandstrandes finden sich verschiedene Peaks: sanfte Beachbreaks für Anfänger:innen, aber auch Riffabschnitte, die kräftigere Wellen für Intermediates bereithalten. So kannst du hier deine ersten Schritte im Weißwasser machen und dich Stück für Stück ins Line-up vorarbeiten.

Die besten Bedingungen herrschen zwischen November und April, wenn Swells aus Südwest auf Offshore-Winde aus Norden treffen. Dann bietet Hikkaduwa konstante, saubere Wellen, die sich sowohl für Surfschulen als auch für erfahrene Surfer:innen eignen. Bei großem Swell kann es etwas wuchtig werden, aber die geschützten Strandabschnitte bleiben meist surfbar.

Hikkaduwa (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Hikkaduwa Surfspot Sri Lanka
Hikkaduwa Surfspot Sri Lanka

Surfspot Sri Lanka Westküste

Galle

Die Küstenstadt Galle ist nicht nur für ihre koloniale Festung bekannt, sondern bietet auch einen spannenden Surfspot direkt vor der Stadtmauer. Der Reef- und Jettybreak produziert eine linke Welle, die bei Südwest-Swell und Offshore-Wind aus Nordost saubere, surfbare Lines liefert. Die besten Bedingungen findest du in den Wintermonaten, besonders im Februar, wenn über 60 % der Tage sauberen Surf ermöglichen.

Die Welle selbst ist kräftig und bricht über Felsen, was sie eher für erfahrenere Surfer:innen geeignet macht. Der Take-off ist steil und erfordert Timing, belohnt aber mit soliden, schnellen Rides. Aufgrund der Nähe zur Stadt kann der Spot gerade in der Hauptsaison voll werden – dennoch bleibt er für viele ein Highlight, weil Surf und Kultur hier auf einzigartige Weise zusammentreffen.

Galle (Google Maps)  |  Surf-Forecast (surf-forecast.com)

Vorsicht ist beim Ein- und Ausstieg geboten: Unterwasserfelsen machen den Spot technisch anspruchsvoll. Für Anfänger:innen ist Galle daher weniger geeignet, während Intermediates und Pros hier auf ihre Kosten kommen.

Galle Surfspot Sri Lanka Westküste
Galle (Sri Lanka)

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