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Surflehrer Interview mit Finn

Packen, Surfen, Wetsuits waschen: Interview mit einem Surflehrer in Portugal

PURE SURFCAMPS

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Finn ist zertifizierter Surflehrer in unserm Pure Surfcamp in Peniche in Portugal. Er hat langjährige Erfahrung als Surflehrer, Rettungsschwimmer und natürlich als begeisterter Surfer. Er kennt die Surfspots nördlich und südlich von Peniche wie seine Westentasche und ist quasi mit allen Wassern gewaschen. Im Kurs von Finn werdet ihr garantiert Surfen lernen. Wenn du wissen willst wie der Alltag eines Surflehrers aussieht? Dann sind die nächsten Zeilen besonders interessant für dich.

Hi Zusammen. Bevor wir loslegen, stell dich doch kurz mal vor!

Finn: Ja moin, mein Name ist Finn Springborn, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Flensburg, Schleswig-Holstein. 

Wo bist du aktuell Surflehrer?

Finn: Im Moment arbeite ich als Surflehrer im Pure Surfcamp in Peniche, Portugal.

Wie sieht ein normaler Coaching-Tag bei dir aus?

Finn: Die meisten Surfstunden bei uns finden morgens statt. Daher stehe ich immer früh auf und fang damit an, die Boards auf die Autos zu packen. Anschließend fahren wir nach Baleal, da es dort einfach am besten für die Lessons geeignet ist. Wenn alle Kurse vorbei sind, fahren wir zurück zum Camp. Nach dem Lunch mache ich dann selber noch ein bis zwei Sessions, je nach dem wie gut die Bedingungen sind. 

Welches Surflevel haben eure Surfschüler? 

Finn: Das ist unterschiedlich. Die meisten Surfschüler surfen zum ersten Mal oder haben ein bis zwei Wochen Surferfahrung. Aber es gibt auch jede Woche ein paar Gäste, die nur zum Freesurfen im Camp sind oder die Privatstunden nehmen wollen.

Gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Surfschülernund geht ihr anders damit um?

Finn: Jeder Schüler ist anders und lernt auf seine Art und Weise. Aber ich würde nicht sagen, dass es spezielle Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Surfschülern gibt. Wenn man das Kurstempo und die Übungen am Fitnesslevel der Gruppe anpasst, dann kann eigentlich jeder Surfen lernen! 

Was ist euch wichtig bei der Unterstützung eurer Surfschüler?

Finn: Mir ist am Wichtigsten, das alle Spaß haben und etwas lernen. Dazu ist es auch wichtig zu verstehen, dass das Meer jeden Tag anders ist und das es absolut kein Grund gibt, frustriert zu sein, wenn es mal einen Tag lang nicht so gut läuft. 

Wie bereitet ihr euch auf euren „Arbeitstag“ am Meer vor?

Finn: Ich stehe meistens früh auf, damit ich genug Zeit für ein richtiges Frühstück habe. Hungrig unterrichten funktioniert nicht so gut bei mir. Dann versuche ich natürlich so viel zu Surfen wie möglich. Wenn keine Wellen sind nehme ich oft an den Yogastunden teil.  Außerdem achte ich darauf, dass ich mich gut ernähre, egal ob im Camp oder sonst wo. 

Was macht die Wellen in Portugal so einzigartig für euch?

Finn: Die letzten Jahre bin ich jeden Winter mindestens ein bis zwei Mal nach Portugal geflogen und hatte dort immer gute Wellen. Aber auch im Sommer gibt es immer eine surfbare Welle. Die Küste ist so verwinkelt und hat super viel Potenzial für guten Surf. 

Euer Fazit: Was kann man beim Surfen fürs Leben lernen?

Finn: Das beste am Surfen ist, dass man sehr viel rumkommt und viel von der Welt sieht. Als Surfer nimmt man außerdem so einige Challenges in Kauf in der Hoffnung auf gute Wellen. Das gibt einem in gewissen Alltagssituationen auf jeden Fall etwas Gelassenheit. Außerdem würde ich sagen, dass Surfen es ein gesunder Lebensstil ist. Man verbringt viel Zeit im Freien und hält sich automatisch fit. 

Finn, Du arbeitest in Portugal, deine Freundin lebt in Flensburg. Wie schafft ihr beiden es, eure Beziehung weiterzuführen?

Finn: Wenn ich nicht unterwegs bin, dann lebe ich auch in Flensburg. Früher habe ich dort zwischen Trips immer nur ein paar Tage am Stück verbracht. Jetzt achte ich darauf, dass ich zwischendurch auch mal länger Zuhause bin. Außerdem versuchen wir, so viel wie möglich zusammen zu verreisen. Deshalb verbringen wir diesen Sommer einen Monat zusammen hier in Portugal. 

Wir haben auch noch einen Wochenrückblick im Peniche Camp für euch.

Und wenn Ihr etwas Live Action von Finn sehen möchtet dann schaut euch unten das Video an. Der Clip ist ziemlich cool.

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