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Marokko – Fuerteventura – Sri Lanka

Wo der Surf-Sommer beginnt, wenn unserer endet: Unsere Top 3

Tanja Noack

Content Managerin

Erstellt am: 16.10.2026

Wenn bei uns der Herbst kommt, geht's woanders erst richtig los

Marokko – Fuerteventura – Sri Lanka

Der Wetsuit ist schon auf dem Speicher verstaut, um 5 Uhr beginnt es zu dämmern – und irgendwo zwischen Atlantik und Indischem Ozean startet gerade die beste Surfsaison des Jahres. Herbst und Winter sind keine Pause – sie sind Hauptsaison, nur eben außerhalb Europas. Konstanter Swell, glassy Morgen, warme Luft und Sonnenuntergänge mit Sundowner am Strand.

Drei Regionen haben es uns besonders angetan. Sie sind perfekt für deine allerersten Weißwasserwellen genauso wie für lange Rides und die nächsten Turns auf beständigen grünen Wellen. Und der Surf-Vibe flimmert selbst dann in der Luft, wenn du einfach nur mit einem Kaffee oder einer Kokosnuss am Strand sitzt und zuschaust.

Marokko: Pointbreaks, Minztee und goldenes Licht

Zwischen Agadir und Taghazout liegt eine der schönsten Küsten, die der Atlantik zu bieten hat. Wüstenberge fallen hier direkt ins Meer, Arganbäume säumen die Straße, und hinter jeder Bucht wartet ein neuer Spot. Von Oktober bis März laufen die großen Nordatlantik-Swells genau hier ein – das ist Marokkos Prime Time.

Die Spots. Die Region ist berühmt für ihre langen rechten Wellen, die sich sauber um Felsspitzen schälen. Anchor Point, Killer Point und Boilers sind legendäre Spots – und perfekte Orte, um den Locals beim Rippen zuzuschauen. Du stehst noch am Anfang? An den Beachbreaks K11 und K12 rund um Aourir (auch Banana Village genannt), Tamraght und Crocro brechen die Wellen über Sandbänken. Ideale Bedingungen, um deine ersten Takeoffs zu üben. Wenn du schon grüne Wellen surfst, warten mit Banana Point, Devil’s Rock und Hash Point weitere passende Spots auf dich.

Wetter und Wasser. Tagsüber um die 20 bis 25 °C und fast immer Sonne, das Wasser liegt bei rund 18 bis 20 °C. Ein 3/2er-Wetsuit reicht völlig. Morgens oft offshore und glassy, abends dieses goldene Licht, das jedes Handyfoto aussehen lässt wie aus einem Surfmagazin.

Der Vibe. Taghazout war mal ein kleines Fischerdorf und ist heute einer der entspanntesten Surfer-Orte der Welt: bunte Häuser, Surfshops, Cafés mit Blick aufs Line-up und frisch gepresster Orangensaft für ein paar Dirham. Zwischen den Sessions: Tajine auf der Dachterrasse, süßer Minztee, ein Ausflug ins Paradise Valley mit seinen Felspools, ein Hammam-Besuch oder rein in den Trubel im Souk El Had in Agadir. Und ja – die Ziegen in den Arganbäumen gibt's wirklich.

Unsere Camps liegen mittendrin: in Aourir mit Dachterrasse und Blick auf den Spot, mit 180°-Meerblick und Infinity Pool oder im Boutique Surfcamp in Tamraght mit Spa, Gym & Sea View Pool.

Fuerteventura: Die North Shore Europas

Vier Flugstunden von Deutschland und du stehst in einer Landschaft aus schwarzem Lavagestein, Vulkankegeln und türkisfarbenem Wasser. Fuerteventura hat ganzjährig Sommer – aber im Winter zeigt die Nordküste, warum Surfer sie die „North Shore Europas“ nennen.

Die Spots. Zwischen El Cotillo und Corralejo reiht sich ein Spot an den nächsten. Die Riffe wie El Hierro, Majanicho, Generosa oder die berüchtigte Bubbles sind bestens für fortgeschrittene Surfer*innen geeignet, wenn der Swell anrollt. Für deine ersten Wellen geht's an die Beachbreaks: Flag Beach bei Corralejo oder die langen Sandstrände rund um El Cotillo, wo die Wellen weich brechen und das Weißwasser ideal für deine ersten Stehversuche ist. Intermediates finden mit Rocky Point oder den Peaks bei El Cotillo genau das richtige Level, um die ersten Turns zu üben.

Wetter und Wasser. Im Winter um die 21 bis 24 °C, viel Sonne, kaum Regen. Das Wasser hat rund 18 bis 19 °C – mit einem 3/2er bist du gut angezogen. Der Passatwind sorgt nachmittags oft für eine frische Brise, deshalb gilt: früh rein, wenn's glassy ist, und nachmittags ab an den Pool.

Der Vibe. Oberhalb der North Shore liegt Lajares – das kleine Surferherz der Insel: Cafés mit Acai-Bowls, Shaper-Werkstätten, Yoga-Studios und einem wöchentlichen Kunsthandwerksmarkt. In El Cotillo schnorchelst du in den türkisfarbenen Lagunen von Los Lagos oder isst frischen Fisch im Hafen. Dazu: die Wanderdünen von Corralejo, ein Bootstrip zur Isla de Lobos (mit einem der besten Surfspots Europas) und eine Trekkingtour auf den Vulkan Calderón Hondo, der direkt hinter dem Surfcamp Fuerteventura liegt. Von hier aus sind es zehn Minuten zu den Spots in alle Richtungen.

Sri Lanka: Boardshorts, Kokospalmen und warmes Wasser

Wenn bei uns der erste Schnee fällt, beginnt an Sri Lankas Südküste die Surfsaison. Von November bis April ist es hier trocken, sonnig und das Meer so warm, dass du den Wetsuit gar nicht erst einpacken musst.

Die Spots. Unser Homespot ist Kathaluwa, ein ruhiger Küstenabschnitt zwischen Koggala und Ahangama. Von hier aus erreichst du per Tuk-Tuk in wenigen Minuten eine ganze Kette von Spots. Weligama ist mit seiner weiten, sanften Bucht der Klassiker für Anfänger – kaum ein Ort auf der Welt, an dem man entspannter surfen lernt. Rund um Ahangama und Midigama warten Reef- und Pointbreaks wie Lazy Left, Lazy Right oder Kabalana für alle, die schon grüne Wellen surfen. Weiter östlich in Mirissa läuft eine schöne Rechte übers Riff, und wer Lust auf einen Tagestrip hat, landet im malerischen Hiriketiya.

Wetter und Wasser. Luft um die 28 bis 31 °C, Wasser rund 28 °C. Boardshorts, Bikini, Lycra – fertig. Die Wellen sind über die Saison konstant und meist im gut surfbaren Bereich, morgens oft wie glattgezogen.

Der Vibe. Die Südküste ist Tropen-Feeling pur: Kokospalmen bis ans Wasser, Stelzenfischer im Abendlicht vor Koggala und Ahangama, Rice & Curry und Kottu für ein paar Euro. Ahangama hat sich zu einem kleinen, kreativen Surf-Hotspot mit Cafés und Design-Boutiquen entwickelt. Zwischen den Sessions: die koloniale Altstadt von Galle Fort (UNESCO-Welterbe), eine Teeplantage im Hinterland, eine Bootstour auf der Koggala-Lagune oder Walbeobachtung vor Mirissa – von Dezember bis April ziehen hier Blauwale vorbei.

Unser Beachfront Surfcamp Sri Lanka liegt direkt am Strand von Kathaluwa – 180° Meerblick, Yoga inklusive.

Welches Ziel passt zu dir?

MarokkoFuerteventuraSri Lanka
Flugzeit ab DEca. 4,5 hca. 4,5 hca. 11–13 h (mit Umstieg)
Luft im Winter20–25 °C21–24 °C28–31 °C
Wasser18–20 °C, 3/2er18–19 °C, 3/2erca. 28 °C, Boardshorts
Beste ZeitOkt–MärzOkt–MärzNov–April
Perfekt fürPointbreak-Feeling und KulturKurzer Flug, Vulkan-KulisseTropen und warmes Wasser
Off-Day-TippParadise ValleyLagunen von El CotilloGalle Fort

Kurz gesagt: Marokko, wenn du Surfkultur und Abenteuer willst. Fuerte, wenn du schnell und unkompliziert in die Sonne möchtest. Sri Lanka, wenn du einmal richtig weit weg willst – ohne Wetsuit.

Dein Sommer ist noch nicht vorbei

Ob du noch nie auf einem Brett gestanden hast, deine ersten grünen Wellen jagst oder einfach nur Sonne, Salz im Haar und Sunset-Sessions vom Strand aus willst: Diese drei Orte holen dich genau da ab. Kleine Gruppen, Surflehrer, die die Spots kennen wie ihre Westentasche, und Camps, in denen du dich ab dem ersten Abend zuhause fühlst.

Und falls du noch einen letzten Schubs brauchst: Mit unserem Go Surf Now Special sparst du gerade 100 € auf deine Woche in Marokko, auf Fuerteventura oder im Beachfront Surfcamp in Sri Lanka. Boardshorts statt Regenjacke – see you in the water.