Reiseinfos Nicaragua

Reisezeit/-klima

Nicaragua - der Geheimtipp für deinen nächsten Surftrip

Beste Reisezeit

Nicaragua mausert sich gerade zu einer der top Surfregionen! Die Bedingungen zum Wellenreiten sind ganzjährig top - nicht zuletzt wegen der Offshorewinde, die auf der Pazifikseite des Landes an bis zu 340 Tagen pro Jahr blasen. Gleichzeitig spielt euch auch das Wetter in die Karten, das das ganze Jahr über warm ist. Von Dezember bis April ist Trockenzeit und von Mai bis Oktober Regenzeit. Im November wird es dann schon wieder etwas trockener. Wie so oft bedeutet Regenzeit nicht, dass es unablässig schüttet, sondern für gewöhnlich gibt es täglich mehrere kurze Schauer und die Luftfeuchtigkeit ist höher. 

Die Offshorewinde, die Papagayos genannt werden, wehen von November bis September. Nur der Oktober leidet erfahrungsgemäß unter Onshorewinden. Am stärksten sind die wellenfreundlichen Papagayos (Offshore) in der Trockenzeit, also von Dezember bis April.
Die größten Swells hingegen treffen zwischen März und Oktober auf die nicaraguanische Küste.

Luft- & Wassertemperatur

Die durchschnittliche Wassertemperatur in Nicaragua beträgt 27°C. Die Offshorewinde sorgen manchmal für ein schnelles Abfallen der Wassertemperatur, sodass kälteempfindliche Surfer eventuell einen Neoprenanzug brauchen. Generell kann man in Nicaragua aber ganzjährig ohne Neo ins Wasser. 
Die Lufttemperatur beträgt im Durchschnitt um die 30°C. Auch in der Regenzeit fällt die Temperatur nicht viel tiefer.

Neoprenanzug

Solltest du ein Kaltblüter sein, nimm am besten einen Shorty oder deinen dünnsten Neo mit. Ansonsten reicht ein Rash Guard völlig aus.

Surfspots

Surfspots in Nicaragua

Playa Maderas

In Maderas liegt auch das Surfcamp Nicaragua! Der Managua-See, der hinter Maderas liegt, sorgt für konstante Offshorewinde, die nie aufhören zu wehen. Der Beachbreak an der Pazifikküste bietet euch linke und rechte Wellen, die bei den richtigen Bedingungen auch Barrel Sections haben. Surfen können hier alle, von Anfänger bis hin zu Pros. Maderas liegt nur zehn Minuten von der beliebten Surferstadt San Juan del Sur entfernt und ist der beste Spot der Region.

Playa Hermosa

Einer der besten Spots in Nicaragua! Nur mit dem Boot erreichbar, keine Crowds und keine Locals. Der Strand ist eineinhalb Kilometer lang. Nachdem ihr den Strand mit dem Boot erreicht habt, erwartet euch eine überdurchschnittlich gute Welle mit jeder Menge Peaks für alle Levels. Hier findet ihr immer einen Platz, um in die Welle einzusteigen.

Popoyo

Ebenfalls im Südwesten an der Pazifikküste gelegen, befindet sich der Reefbreak Popoyo. Er besteht aus zwei Spots, der Schönen und dem Biest - aus einem Inner Reef und einem Outer Reef. Die Inside ist die vorhersehbarere Welle. Trotzdem bricht diese linke Welle über scharfem Riff und eignet sich nur für gute Surfer. Das Biest ist das Outer Reef, das sich 400 m draußen befindet. Hier sollten nur mutige und geübte Big Wave Surfer rauspaddeln.

Reiseinfos

Nicaragua - ideal für eine Reise nach Lateinamerika

Fluganreise

Die meisten Flüge nach Nicaragua haben einen Zwischenstopp in Panama oder den USA. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Direktflüge. Über Panama bieten KLM/Air France, Copa Airlines, Lufthansa und Iberia Flüge an. United und Delta fliegen über die USA. Hier bitte auf eine angemessene Umstiegsdauer achten, da du in die USA einreisen musst (ESTA nicht vergessen) und Adresse für die erste Übernachtung bereit halten! Du musst in den Staaten dein aufgegebenes Gepäck abholen und neu einchecken und wieder durch den Sicherheitscheck. 

Einreise

Für die Einreise benötigst du einen gültigen Reisepass, der bei Einreise noch sechs Monate gültig ist. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument. Bei touristischen Reisen bis zu 90 Tagen braucht ihr kein Visum. Bei der Einreise müsst ihr allerdings eine Touristenkarte für zwölf US Dollar kaufen. Bei der Ausreise kommen nochmal zwei Dollar dazu. Wollt ihr länger als 90 Tage in der Region bleiben, so beachtet bitte, dass die im Norden angrenzenden Staaten nicht als Ausreiseland zählen und sich die 90-Tagesfrist dadurch nicht erneuert. (Nicht als Ausreiseland zählen: El Salvador, Honduras und Guatemala). Bei der Einreise muss außerdem ein gültiges Ticket für die Aus- bzw. Weiterreise vorgelegt werden. Das kann das Flugticket zurück in die Heimat sein, im Zweifelsfall aber auch ein Busticket nach Costa Rica.

Impfungen / Gesundheitsschutz

Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Ggf. muss eine gültige Gelbfieberimpfung vorgelegt werden.
Wenn du zuvor schon unterwegs warst und dich dabei in einem der folgenden Länder aufgehalten hast, so wird ein Nachweis über eine Gelbfieberimpfung verlangt. Das Impfzertifikat muss mindestens zehn Tage alt sein. Die betroffenen Länder sind Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Venezuela sowie sämtliche afrikanische Staaten mit Ausnahme von Kongo, Tanzania, São Tomé und Príncipe sowie Somalia.

Zika-Virus-Infektion:
Aktuell wird eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung steht absehbar nicht zur Verfügung. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen. 

Dengue:
Wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes Aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Eine Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Es besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Unerlässlich bleibt die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Quelle: www.auswaertiges-amt.de

Tipps

Damit dein Surfurlaub in Nicaragua mit Puresurfcamps ein voller Erfolg wird hier ein paar Tipps:

Do's

Nicaragua ist ein echter Geheimtipp in Lateinamerika. Abgesehen von den einmaligen Surfbedingungen und den Offshorewinden bietet dieses Land einen gemäßigten Tourismus, der gleichzeitig genug Infrastruktur zum Reisen bietet.

Ometepe

Die Isla Ometepe betsteht aus zwei Vulkanen und befindet sich unweit von Playa Madera. Mit der Fähre startet ihr die Überfahrt (am besten das teurere aber trotzdem sehr günstige Ticket nehmen und einen Platz über Deck sichern!). Auf Ometepe werdet ihr als Touristen herzlich willkommen geheißen. Die einheimischen Kinder springen abends von den Stegen ins Wasser und staunen über die fremden Europäer. Durch den Dschungel könnt ihr Brüllaffen schreien hören. Es gibt Strände mit schwarzem und weißem Sand, schöne Wege zum Spazierengehen und kleine Fincas, wo ihr den selbst angebauten Kaffee probieren könnt.

San Juan del Sur

San Juan del Sur ist ein Backpackerparadies. Der Surferort hat einen coolen Vibe: es gibt viele Budget Hostels, Bars und Clubs. Tagsüber kann man am Strand liegen und mit Backpackern aus der ganzen Welt in Kontakt kommen oder einen Surftrip in die Umgebung starten.

 

 

Don'ts

Nicht stressen lassen! Von A nach B zu kommen kann hier etwas dauern - aber der Weg ist das Ziel. Reist ihr mit dem Bus, so sind die Gefährte der großen Busunternehmen sehr zuverlässig und bieten bei Weitem mehr Komfort als deutsche Reisebusse. Die Abfahrten sind pünktlich. Fahrt ihr mit einem "Chicken Bus", dem lokalen Fortbewegungsmittel, so lässt der Bus auch mal auf sich warten. Beide Busarten sind für europäische Verhältnisse günstig zu haben.

Vor allem an den Ländergrenzen im Norden und Süden versuchen Geldwechsler ihre Tricks. Mit falschen Wechselkursen versuchen sie Touristen zu überrumpeln und einen fetten Gewinn einzustreichen. Einfach in der Wechselstube wechseln, am Automaten abheben oder in US Dollar zahlen.

Wer keinen robusten Magen hat, sollte auf Streetfood verzichten. Die Einheimischen sind mit ihren mobilen Grills unterwegs und bieten Fleischspiese an. Bei einem Bier oder einer Dose Cola am Straßenrand sollte man den Rand vorher gründlich säubern.

 

 


Nicaragua

Nicaragua flog lange unter dem Radar, hat sich aber mittlerweile unter unseren weltweiten Surfcamps zu einer top Destination gemausert. Allerdings ist Nicaragua immernoch Geheimtipp genug, um euch Line-Ups ohne Crowds zu bieten. Ihr könnt dieses Land in Mittelamerika ganzjährig bereisen und habt immer warme Temperaturen und gute Wellen.

Nicaragua grenzt im Norden an El Salvador und Honduras und im Süden an Costa Rica. Im Osten befindet sich die karibische Küste und im Westen der Pazifik. Zum Surfen eignet sich die pazifische Seite, die an 340 Tagen im Jahr mit Offshore verwöhnt wird.

Neben dem Surfen könnt ihr in Nicaragua Vulkane besteigen (auch aktive), durch den Regenwald wandern, Affen und Schildkröten sehen, am Strand chillen und die lateinamerikanische Lebensfreude kennenlernen - ein perfektes Land für ein wenig Abenteuer!


Wellenreiten lernen in Nicaragua

Was dieses lateinamerikanische Land besonders macht, sind die konstant guten Surfbedingungen, wobei sich Wellen für alle Surflevels finden! Die Kombination aus Offshorewind und warmem Wasser lässt Surferherzen höher schlagen.

Es gibt Spots wie den Beachbreak Playa Madera, wo blutige Anfänger sowie auch richtig gute Surfer ins Wasser gehen, aber auch Spots wie Popoyo, der als einer der heftigsten Breaks Nicaraguas bekannt ist.

Im Surfcamp werden euch Surfkurse geboten, in denen ihr das Surfen lernen oder eure Skills verbessern könnt. Material ist immer vorhanden. Wollt ihr auf eigene Faust surfen, empfiehlt es sich, sein eigenes Board mitzubringen, da es nicht überall Surfshops gibt und diese nicht immer alle Shapes führen, die ihr haben wollt.

Wellen für alle Könnensstufen

Surfcamp Nicaragua Playa Maderas
Surfcamp Nicaragua Playa Maderas
Surfcamp Nicaragua Playa Maderas
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Chillen im Camp mit Infinity Pool und Garten

Surfcamp Nicaragua

Das perfekte Surfcamp für deinen Surftrip nach Nicaragua! Das Surfguiding ist im Preis immer schon inbegriffen und nach langen Surftagen könnt ihr im Infinity Pool mit Blick auf den Playa Maderas chillen!

Zum Surfcamp Nicaragua

Das Camp ist wunderschön auf einem Hügel inmitten des nicaraguanischen Dschungels gelegen und bietet einen Panoramablick auf den Pazifik. Es gibt Doppel- sowie Mehrbettzimmer und einen schönen Essensbereich, wo alle Gäste zum Frühstück und Abendessen zusammenkommen. Die Halbpension ist übrigens auch schon im Preis inbegriffen. Es werden Surfkurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, sowie Surfguidings und private Surfcoachings. Mit 340 Tagen Offshore ist Playa Maderas der ideale Ort zum Wellenreiten.