Riversurfing in Frankreich
25.02.2016

Riversurfing in Frankreich

Keine Wellen? Kein Problem! Wenn der Ozean flat ist, fährt das Pure Surf Team zu Frankreichs einzigartiger Gezeitenwelle, der Mascaret, im Fluss Dordogne! Mit Dabei waren der Teammanager des Pure Surf Teams, Lars Jacobsen sowie die Team Rider Adrian Siebert, Alex Tesch und Tobi Schröder. Natürlich wollte sich aber auch der Rest der Campbesatzung, dieses Event nicht entgehen lassen, so  dass sich 20 vorfreudige Surfer des Puresurfcamps-Teams in die Flusswelle stürzten. Unser Surflehrer und Head Coach Adrian Siebert hat dieses Erlebnis für euch festgehalten:

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“Die Mascaret Session hat Ende September letzten Jahres stattgefunden und war eine total spontane Aktion. Wir waren noch im ganz normalen Nachsaison Campbetrieb in Moliets, als der Ozean auf einmal flach wurde und es für zwei Tage keine Welle auf dem Meer gab. Das war natürlich schlecht, denn wir hatten gerade eine Trainingswoche mit dem gesamten Pure Surfteam, angeleitet von unserem Teammanager Lars Jacobsen. Da Lars zufälligerweise auch der Chefredakteur von Deutschlands größtem Surfmagazin ist, kennt er auch jede Welle dieser Welt. Er meinte zu uns, sein Kumpel Antony hätte vor etlichen Jahren eine Tidal Bore (extreme Gezeitenwelle) auf der Dordogne in unmittelbarer Nähe von Bordeaux entdeckt. Diese Wellen entstehen nur an wenigen Orten der Welt und nur ein paar Mal im Jahr. Wenn die Flut außergewöhnlich große Wassermengen in die Dordogne drückt und der Fluss enger wird, bäumt sich eine richtige Welle auf und läuft der Strömung entgegen Richtigung Inland.

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Wir hatten an genau dem Tag die größten Gezeiten des ganzen Jahres, ergo die größte Tidenwelle des Jahres. Also sind wir mit dem Großteil des Pure-Teams losgefahren und haben uns auf die Suche nach dieser sagenumwobenen Welle gemacht. Es war schon seltsam mitten im französischen Inland durch ein kleines Dorf in der bekanntesten Weinregion der Welt mit einem Surfbrett zu laufen und dann in dem schlammigen Fluss zu paddeln. Wir waren schon eine halbe Stunde bevor die Welle kam dort, paddelten orientierungslos im Fluss umher und machten Quatsch und genau als ich die Hoffnung auf eine Welle aufgab, hörte ich die Rufe der Franzosen: “elle arrive!” und sah vor mir eine Wand aus Wasser.

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Die Welle ist dann ca. fünf Meter vor mir und meiner Freundin gebrochen und es kam uns eine fette Weißwasserwalze entgegen. Ich hatte mehr Angst um sie als um mich und ich schrie sie an ‘leg dich aufs Tail!’ Denn es kommt nur eine Welle und da willst du keinen Nosedive machen – sonst wäre der ganze Trip vergebens gewesen. Nachdem der Take-off gemeistert war, hatte ich die lustigste und längste Welle meines Lebens. Am Anfang der Welle war es eine riesige Party Wave mit ca. 80 Leuten – unter ihnen legendäre Surfer wie Shane Dorian, Mark Occilupo und Dave Rastovich. Nach ein paar Minuten sind dann immer mehr Leute rausgefallen und es gab mehr Platz auf der Welle, mich hat es nach ungefähr 10 Minuten und einigen zurückgelegten Kilometern hinter dem Ort Saint Pardon rausgehauen. Beim Rückweg durch das Dorf war alles voller Leute und alle hatten ein Surfbrett unter dem Arm und ein riesiges Grinsen im Gesicht. Auf der Rückfahrt ins Pure Surfcamp Moliets waren wir alle total gestoked von diesem einmaligen und positiven Natur- und Surferlebnis und feierten mit ein paar Kronenbourg unseren Tag.”

Schaut euch hier Adrians längste Welle und seinen glücklichen Gesichtsausdruck an:

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