17.11.2011

BLUE Surffilmnacht in München

Auch wir vom PureSurfcamps Team besuchten gestern die Münchner BLUE Surf Film Nacht im Rio Filmpalast.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Technik bot sich der vertretenen Münchner Surfszene ein unterhaltsamer Abend voller Gegensätze. Aus der kalten Münchner Nacht kommend schmissen einen die Filme von Keith Malloy und Kai Neville umgehend ins (meist) warme Wasser!

Den Anfang machte Keith Malloy‘s Film Come Hell Or High Water über die wohl ursprünglichste Form des Wellenreiten – „as tide to the ocean as you can get“ – dem Bodysurfen. In knapp 30 Minuten zeigt Malloy die schier unglaublichen Möglichkeiten dieser in Vergessenheit geratenen, reinsten Form des Surfen an verschiedenen Spots über Kalifornien bis hin zu Teahupoo. Immer wieder lässt er Veteranen und Locals zu Wort kommen um über ihre Leidenschaft zu philosophieren und sorgt nebenbei noch für den ein oder anderen Lacher im Publikum.

Was im Wasser ganz ohne Board möglich ist kann man schon kaum glauben, was im Wasser, und mittlerweile vor allem auch in der Luft, mit Board möglich ist zelebriert Kai Neville im Nachfolger seines Klassikers „Modern Collective“.
“Lost Atlas” begleitet die Elite des modernen Surfen (Dane Reynolds, Julian Wilson, John John Florence, Owen Wright, Jordy Smith, …) beim exzessiven Freesurf rund um den Globus. Kai Neville schafft es trotz, oder gerade wegen weniger technischem Aufwand als noch bei seinem Erstlingswerk eine unglaublich stilvolle, stellenweise fast psychedelische Atmosphäre zu erzeugen. Jordy & Co. genießen die Freiheit ihr Können abseits des „competitive Surfing“ ohne Druck unter Beweis stellen zu können sichtlich und schmeißen sich von einem extremen Air in den nächsten – auch wenn es mal 100 Versuche braucht!

Nach insgesamt fast zwei Stunden vermisste der ein oder andere zwar sicherlich ein paar ordentliche Barrels und fette Turns doch der Großteil war wohl mit den Gedanken schon längst beim nächsten Surftrip. Beim Verlassen des Kinos peitscht einem dann schlagartig wieder ein kalter Wind ins Gesicht und reißt einen unsanft aus den sonnigen Urlaubsträumen rein in die traurige Realität.

Der letzte Trip war eindeutig schon zu lange her, doch zum Glück können wir euch diesbezüglich ja weiterhelfen :-)!

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